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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
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haben bei sehr abgemagerten Menschen ans den alsdannäußerlich erscheinenden auch die Anfänge der Adern bestimmt.3. Der cyprische Arzt Syennesis^) sagt also: Die dickenAdern sind folgendermaßen beschaffen: Vom Nabel geht eine umdie Lenden durch den Nucken neben den Lungen unter die Brüste,eine von rechts nach links, die andere von links nach rechts; dievon links her kommende durch die Leber in die Niere und denHoden, die von der rechten Seite durch die Milz nach der Niere,in den Hoden und von da in das Schamglicd. 4. Diogenesder Apolloniateö) aber sagt folgendes: Die Adern verhaltensich beim Menschen also: Zwei sind die größten; diese erstreckensich im Leibe längs der Wirbelsäule hin, die eine rechts, die an-dere links, jede in das entsprechende Bein und ebenso oberwärtslängs des Schlüsselbeins durch die Kehle nach dem Kopfe. Vondiesen aber durchziehen die Adern den ganzen Körper und zwarvon der rechts befindlichen zu den rechts gelegenen, von der linksbefindlichen zu den links gelegenen Thcilen. Die zwei größtentreten jedoch in der Gegend des Rückgrats in das Herz, andereetwas höher hinauf durch die Brust unterhalb der Achseln hinjede zu der entsprechenden Hand, und die eine heißt die Milz-,die andere die Leberader. 5. Die Enden beider thcilen sich theilsnach dem Daumen, theils nach der Handfläche hin, von dieseraber gehen zarte und vielfach zcrtheilte zur übrigen Hand undden Fingern. Noch andere, zartere Adern gehen von den Haupt-adern aus und zwar von der rechts befindlichen in die Leber,von der links gelegenen in die Milz und die Nieren. Die indie Beine tretenden thcilen sich an der Einlenkungsstelle und ver-breiten sich durch den ganzen Oberschenkel; die größte von ihnentritt hinten an den Oberschenkel und erscheint dick; die anderedagegen im Innern des Oberschenkels ist etwas weniger dick alsjene. Sodann treten sie beim Knie an den Unterschenkel und

4) Der Arzt Spennesis von Kypros ist nicht weiter bekannt.

5) Diogenes von Apollonia ist uns außerdem durch Censorinus <äo äio

uatali V, VI, IX) und Diogenes Laertius (IX, 57) bekannt. Nach letzterem war er«in Pvoncox x«i L/crr» ein Schüler des Anaximenes und Zeit-

genosse deS SokrateS.