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den Fuß, gerade wie die an der Hand gelangen sie in die Fuß-sohle und erstrecken sich von da zu den Zehen. 6. Es verbreitensich aber auch viele zarte Adern von jenen aus in den Bauchund an die Seite. Die durch die Kehle nach dem Kopf verlau-senden erscheinen am Halse am stärksten. Von jeder derselbenverästeln sich da, wo sie endigen, viele in den Kopf und zwardie aus der rechten entspringenden nach rechts, die von der lin-ken nach links; beide enden aber neben dem Ohre. Noch findetsich eine andere Ader am Halse jederseits neben der großen, etwaskleiner als diese, mit welcher sich die meisten Adern des Kopfesverbinden, und zwar treten diese durch die Kehle nach innen, undvon jeder derselben treten andere unterhalb des Schulterblatteshin und in die Hände, und erscheinen beide neben der Milz-und Lebcrader, doch etwas kleiner. Man öffnet sie, wenn etwasunter der Haut, dagegen die Leber- und Milzader, wenn etwasim Unterleibe erkrankt. 7. Andere treten aber noch von jenenzu den Brüsten; wieder andere sind die zarten, welche von jederdurch das Rückenmark zu den Hoden verlaufen; noch andere tre-j ten unter der Haut hin durch das Fleisch zu den Nieren undenden bei den Männern in den Hoden, bei den Weibern in denHystcren. Die zuerst aus dem Bauche kommenden Adern sind' weiter, werden sodann enger, bis sie von der rechten Seite nachder linken und von dieser nach der rechten ihre Richtung ändern;diese heißen aber Spermatiden. Das dickste Blut findet sich un-terhalb des Fleisches, das zu jenen Stellen überströmcnde wirddünner, warm und schaumig. Syennesis und Diogeneshaben sich also in dieser Weise ausgesprochen. 8. Polybos, dagegen also: der Adern gibt es vier Paare, eines am Hintcr-! theil des Kopfes durch die Außenseite des Halses beiderseits nebender Wirbelsäule bis zu den Hüften in die Beine, sodann durchdie Unterschenkel zun: äußern Knöchel und in die Füße. Daherläßt man auch bei Rücken- und Hüftleiden an der Kniekehle und
6) Polybos, berühmter Art zu KoS und Schwiegersohn des HippokrateS, stiftetemit den Söhnen des HippokrateS, ThessalnS und Dracon, die erste dogmatische(hippokratische) Schule. Nach Galen ist er der Verfasser mehrerer fälschlich dem Hip-pokrateS zugcschriebener Schriften und unzweifelhaft eines TheilS der pseudohipxokrati-