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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
Seite
88
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gleichmäßig gezahnten Thiere haben nun zwar einen so beschaf-fenen Magen; sie unterscheiden sich aber doch unter einander anGestalt und Größe desselben, sowie darin, daß die Speiseröhrebald in der Mitte, bald an der Seite in den Magen einmündet.Die mit gleichmäßigem Gebiß haben aber einen einfachen Magen,z. B. der Mensch, das Schwein, der Hund, der Bär, der Löweund der Wolf. Es sind aber auch beim Thos sämmtliche in-nere Thcile denen des Wolfes ähnlich. Alle haben nun zwareinen einzigen Magen und an diesem die Gedärme, allein einigehaben einen großen Magen, z. B. das Schwein und der Bär,und der des Schweins hat einige wenige glatte Falten; andereeinen viel kleinern und die Weite des Darms nicht viel nber-treffendcn, z. B. der Löwe, der Hund und der Mensch. Auchdie Arten der übrigen unterscheiden sich rücksichtlich der Magenwie diese; einige haben nämlich einen schweins-, andere einenhundcähnlichcn, und ebenso die kleinern Thiere. Auch bei diesenzeigt sich ein Unterschied nach der Größe, Gestalt, Dicke undDünne des Magens, wie bezüglich der Eintrittsstelle der Speise-röhre. 9. Es zeigt aber auch die Beschaffenheit der Gedärmebei einzelnen der genannten Thiere Unterschiede, nämlich bei dengleichmäßig und den nicht gleichmäßig gezahnten, in der Länge,Weite und in den Windungen. Sie sind länger bei allen nichtgleichmäßig gezahnten; diese sind ja auch selbst alle groß undnur wenige sind klein, und ganz klein ist kein HörncrtragcndesEinige haben aber auch Anhängean den Gedärmen. Gcrad-

8) Slo'r (Ii. L. VI, 293; IX, 2, 11; IX, 31, 4; Ss xsii. LN. II, ü; IV, 6;ek. Ilsroä. IV, 192 ; Lom. II. XI, 473 sg. mit dem Epitheton rothgelb);

'Ili-oorit. 1, 71 (wo sein Heulen wie das des Wolfes durch bezeichnet wird);

klinius VIII, 52; X, 95; ä^ol. In a. 1, 7; Oxp. IIul. 111, 335) ist unzweifelhaft derSchakal, Oauis Kursus Ii., wie unter andern Millin de Granmaison (Journalüs xli^siguo 1787 v. 5 in der Dissertation sur 1s llws x. 438 sg.) zeigte.

Als kleinstes (ihm bekanntes) nennt er (Theile der Thiere S. 78).

*0) Mit diesen cL7rot/)vc^c)e5 ist vielleicht der proesssus

vsrmikormis (et. Theile der Thiere S. 112 Anm. 18), gewiß aber sind damit die so-genannten Blinddärme der Vögel und die sogenannten Psörtneranhänge (rrppouäieosp^lorioas) der Fischmägen gemeint, von welchen auch weiterhin eingehender die Rede ist;vergl. weiter unten sud 13 und Thcile der Thiere 111, 14, S. 111, Anm. 16 u. 17.