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4. Auch die Milz liegt naturgemäß bei allen au der linkenSeite; auch die Nieren haben, wo sie vorhanden sind, einerleiLage. Man hat aber schon bei einem geöffneten Vierfüßler dieMilz auf der rechten, die Leber dagegen auf der linken Seitegefunden, aber dergleichen sieht man auch als Vorbedeutung^)an. Die Luftröhre dringt aber bei allen in die Lunge (inwelcher Weise, das soll später ^) dargelcgt werden), die Speise-röhre hingegen bei allen, welche eine Speiseröhre haben, durchdas Zwerchfell in den Magen. Die Fische haben nämlich, wieoben bemerkt, zumeist keine, vielmehr gränzt da an den Mundsogleich der Magen; daher tritt auch bei einigen größeren, wennsic kleinere verfolgen, der Magen in den Mund vor. 5. EinenMagen haben jedoch alle genannten, auch in gleicher Weise ge-lagert (er liegt nämlich unter dem Zwerchfell), ebenso den darauffolgenden und an dem Ausgang für die Nahruugsstoffe, demsogenannten After, endenden Darm. Es gibt indcß auch ab-weichende Magenbildnngen. Zuvörderst haben nämlich von denlebendiggebärenden Vierfüßlern die gehörnten und nicht gleich-mäßig gezahnten vier derartige Behälter^); sie käucn ja auchwieder, wie man das nennt. Die Speiseröhre erstreckt sich näm-lich, vom Munde beginnend, abwärts längs der Lunge vomZwerchfell in den Pansen. 6. Dieser ist inwendig rauh undabgctheilt; mit diesem hängt nahe an der Einmündnngsstelle derSpeiseröhre das von seinem Ansehen sogenannte Netz zusammen;es ist nämlich zwar außen dem Magen ähnlich, das Innere abergleicht einem netzartigen Flechtwerk. Das Netz ist indeß vielkleiner als der Pansen. Auf dieses folgt das Buch, welchesinnen warzig und faltig ist, an Größe aber dem Netze nahekommt. Auf dieses folgt der sogenannte Labmagen, der anGröße zwar das Buch übertrifft, aber mehr in die Länge gestrecktist; er hat im Innern viele große und glatte Falten. Ans die-sen folgt dann aber der Darm. 7. Die gehörnten und nicht
5) Wenn es bei Opferthieren vorkam.
6 ) Vergl. Theile der Thiere S. 78 84 . (III, 3).
?) Vergl. Theile der Thiere S. 109 und Anm. 5.