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scheinen die sogenannten Achainischcn'^) Galle am Schwänze'^)zu haben. Es ist aber das, was man so nennt, zwar an Farbeder Galle ähnlich, aber nicht ganz so flüssig, sondern im Innernder Milz ähnlich. 6. Freilich haben aber alle (Hirsche) lebendeWürmer '?) im Kopfe; diese erzeugen sich aber unterhalb in derHöhlung des unter der Zunge gelegenen Theils und um denWirbel herum, da wo der Kopf aufsitzt; der Größe nach sind sienicht kleiner, als die größten Maden; sie erzeugen sich in zusam-menhängenden Klumpen, ihre Zahl beläuft sich in der Regel aufzwanzig. Eine Gallenblase haben nun zwar, wie gesagt, diei Hirsche nicht, ihr Darmkanal ist aber so bitter, daß ihn nicht
einmal die Hunde fressen wollen, wenn der Hirsch nicht etwa
' sehr fett ist. 7. Auch der Elephant hat zwar eine Leber ohne
. Gallenblase, wenn mau dieselbe indeß au der Stelle einschneidct,
> wo bei denen, welche sie haben, die Gallenblase liegt, so fließteine gallenähnliche Flüssigkeit bald mehr, bald weniger hervor.Von den mit einer Lunge versehenen Meercsbewohneru hat derDelphin keine Gallenblase. Die Vögel und Fische haben sie aberalle, ebenso die eierlegenden Vierfüßler, doch, um im Allgemeinenzu reden, bald mehr bald minder entwickelt. Einige Fische habensie aber an der Leber, z. B. die Galeoden '^), der Glanis '^),die Rhine^"), der Leiobatos ^'), der Zitterrochen^), und von
*5) crö (es. Ii. 2 ,. IX, 6, 3). Nach Schneider (1. e. IV,
p. 35) soll dieß identisch sein mit i. 0 . Spießer, d. i. der junge Hirsch
mit noch einfachem Geweih.
10) Am Schwanz des Edelhirsches findet sich in der That ein drüsiges Trgan, daseine gelbbraune, dem Ansehen nach der Galle ähnliche, aber nicht bittere Flüssigkeit ab-sondert, die natürlich mit der Galle nichts zu thun hat.
1?) Sind die Larven von xieta und Ooxlisuomztja ruLdardis in der
Rachen- und Nasenhöhle des Edelhirsches, doch nicht jedes.
id) vergl. Anm. 9 zum 4. Kap. deS 1. Buchs.
ib) vergl. Anm. 20 zum 5. Kap. des I. Buchs. '
20) (Ii. 2 . V, 4. 1; V, 9, 3—6; VI, 10, 7 u. 9 u. 10; IX, 25. 5 u.
1V; äs x 2 . 1 t. IV. 13; Ltlion. vsixu. IV, 6; IV, 13; VII, 12; VII, 43 (nach Ari-! stoteleleS zu den Haien gezahlt); VII, 87; OxxiauHal. 1, 7 42) von den Römern (klin,
> XXXII, 53) stzuatius, genannt (?1iu. IX, 14 u. 40 u. 67 u. 74) ist Lgualns anxolns;
^ vergl. Theile der Thiere S. 160, Anm. 15.
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