Landschlangen gleichen, nur daß sie einen mehr gongrosartigen -)Kopf haben. Es gibt aber viele Arten Mcerschlangen und siehaben mancherlei Farben; sie leben aber nicht in bedeutendenTiefen. Die Schlangen sind indeß fnßlos, wie die Fische. 2.Es gibt auch Meerskolopcndcr^), an Gestalt den Land-skolopendcrn ähnlich, jedoch von geringerer Größe. Sie findensich aber an klippenreichen Stellen, sind von Farbe mehr roth,auch mit mehreren und dünneren Beinen versehen, als die Land-skolopender. Auch sie leben, wie die Schlangen, nicht in be-deutenden Tiefen. 3. Noch gibt es unter den Klippenbcwohnernein Fischlein, das einige Eckeneis ^) nennen und das manchezum Rachcwerk und zu Liebcstränken verwenden. Es ist indeßungenießbar. Nach der Behauptung einiger soll cs Beine haben;es hat aber keine, sondern es scheint nur so, weil es den Beinenähnliche Flossen hat*'). Welche äußere Theile die blutführendenThiere besitzen und wie diese beschaffen sind, sowie welche Unter-schiede sie unter einander zeigen, das wäre nunmehr dargelegt.
Elftes Kapitel.
1. Wie sich indeß die inncrn Theile verhalten, das ist beiden blutiührcndcn Thieren zunächst zu prüfen; dadurch unter-scheiden sich ja die großen Abteilungen von dem Reste der übrigen
gemeint sein, die Aristoteles nicht genauer untersuchte und darum nicht als Fischeerkannte.
2) vergl. Anm. 7 zum 4. Kap. des 1. Buchs.
2) vergl. Theile der Thiere S. 11, Anm. 1.
vergl. Theile der Thiere, S. 11, Anm. 1.
5) (ok. Opxiu.ii Hai. 1, 212, 34 .; Vilnius 1i.ii. IX, 41; XXXU, 50;
klut. Oonviv. II, 7; ^slian 1i. a. 1, 36. 11, 17; I^ueun. ?kar8u.1 VI, 675). Mit die-sem und dem Namen romoru. wurden bei den Römern verschiedene kleine Seethicrebezeichnet, von welchen man, wie der Name (« 7 ro rov sagt,
fabelte, daß sie, wenn sie sich an das Steuerruder hingen, im Stande seien, ein selbstmit vollen Segeln hintreibendes Schiff aufzuhalten. Daß unsere Lolienei-r remoru. 1^.darunter sei, ist durch nichts, nicht einmal durch Tradition bewiesen; nirgends bei denAlten findet sich eine Beschreibung, die aus dieses Thier deutete.
6 ) 6k. klin. IX, 41, der indeß den Aristoteles mißverstand.