78
Synagris die Muräne, der Aal; wieder andere haben zwarauch vier, aber lauter zweispaltige, mit Ausnahme der hintersten,z. B. die Kichle Perke der Glanis^') und Karpfen ").Es haben aber auch alle Galeoden^) doppelte und zwar ansjeder Seite fünf; der Schwertfisch^) aber hat acht doppelte.Rücksichtlich der Kiemcnzahl verhält cs sich nun bei den fischenin dieser Weise. 5. Außer der Verschiedenheit rücksichllich derKiemen unterscheiden sich aber die Fische auch sonst noch von denübrigen Thiercn; denn sie haben weder Haare, wie die lebendig-gebärenden Landthiere, noch Schilder, wie einige cierlegcnde Vier-füßler, noch sind sie, wie das Geschlecht der Vögel, gefiedert, son-dern die meisten von ihnen sind mit Schuppen bedeckt, einigewenige sind rauh, am geringsten aber ist unter ihnen die Zahlder glatten. Von den Selachern nun sind einige rauh, andere
*6) ek. d. a. 11, 11, 7; ^.tüsu. vsixu. VII, 119) ist durchaus un-
bestimmbar.
") (ek. Ir. a. V111, 15, 1; V111, 17. 1; VM, 29, 2; Ltlrsu. vsixu.
V111, 71; Opxran. Lai. IV, 17 2sg.) ist deriuräusder Römer, aber nirgends hinläng-lich characterisirt und nur traditionell für verschiedene Labrusarten genommen.
N) (o5. Ir. a. 11, 12, 13; VI. 13. 2; VM, 17. 1; Ltüsu. vsipu.
IV. 135 mit dem Epitheton VII, 110) die xorea der Römer (?11u.
d. u. IX, 24; XXX11, 4, 6 ; Ovlä. Hai. 112) ist zwar nirgends hinlänglich beschrieben,aber die Angabe des Aristoteles, daß sie ihren Laich in Schnüren ablegt und um Was-serpflanzen wickelt, führt auf den Flußbarsch (?orea Üuviatilis I-.), für welche Bestim-mung auch die Tradition spricht. Außerdem führt aber auch ein Seefisch (bist. au.VIII, 17, 1) denselben Namen.
2*) vergl. Anm. 20 zum 5. Kap. des I. Buchs.
22) (o5. Ir. a. IV. 8. 4; IV, 11, 4; VI, 13. 1; VI, 13, 4 u. 5;
äs pari. II, 17) wird als ein Flußfisch bezeichnet und ist des (Irrst. an. IV, 8, 4 undäs xart. 11, 17 beschriebenen) erectilen Gaumenorgans (vergl. Theile der Thiere S. 67,Anm. 5) und der Angabe (Ir. a. IV, 11. 4) wegen, daß sich unter den Epi-
tragien, d. i. Individuen ohne Milch und Rogen finden, für den Flußkarpfen (6xpri-uus earxio) zu halten.
2^) vergl. Anm. 7 zum 4. Kap. des I. Buchs.
2^>) (e5. Ir. a. II, 11, 7; VIII, 20, 7; H.t1isu. vslxn. VII, 96;
Oxxrau. Rai. 11, 462 sg.; 506 sg. 111, 529 sg.; 542 kg. xlaärus der
Römer (kirn.- Ir. n. XXX11, 6) ist deutlich, namentlich nach Athenäus, der nach einersonst verlornen Stelle aus Aristoteles sein Schwert und zahnloses Maul beschreibt, alsSchwertfisch, XixlrLas xlaäius 1^., zu erkennen.