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erzeugt lebendige Junge, daher hat er zwei Brüste, zwar nichtvorn, aber in der Nähe der Scham. Er hat indeß nicht, wiedie Vierfüßler, deutliche Zitzen, sondern gleichsam zwei Quellen,auf jeder Seite eine, aus welchen die Milch hervorquillt und vonden ihm folgenden Jungen aufgesogcn wird; dies wurde schonvon einigen deutlich beobachtet. 2. Die Fische haben sonach,wie gesagt, weder Brüste, noch eine äußerlich bemerkbare Scham-öfsnuug. Eigenthümlich haben sie dagegen die Kiemen, durchwelche sie das Wasser ausstoßen, welches sie mittelst des Mundesaufnehmen, sowie die Flossen, und zwar in der Regel vier, dielanggestreckten zwei neben den Kiemen, z. B. der Aal^), undebenso auch die Kestrcusarlen im Siphäischen^) See und die'sogenannte Tänia?). Einige von den langgestreckten haben abergar keine Flossen, z. B. die Muräne^), ja auch nicht einmal inähnlicher Weise, wie bei den übrigen Fischen, abgesetzte Kiemen.3. Diejenigen aber, welche Kiemen besitzen, haben theils Deckelfür die Kiemen, die Selachcr^) dagegen sämmtlich dcckellose. Tiemit Deckeln versehenen haben sämmtlich die Kiemen an den Sei-ten, von den Sclachern haben dagegen die platten sie unten ander Unterseite, z. B. der Zitterrochen und der Batos "), die
ck. Anm. 8 zum 5. Kap. des I. Buchs.
5) (ek. Ilirit. -NI. II, 12, 13; IV, 8 , 10; IV, 10, 4; V, 4, 6 ;V, 9. 1 u. 6 ; VI. 12. 1; VI. 13, 7: VI. 14. 1; VI. 16. 1; VIII, 4. 2 ; VUI. 15. 1;VIII, 20, 4; VIII, 29. 3: IX, 3. 2; IX. 25, 2; äs part. III. 14; xsn. an. II. 5;111. 10) ist Bezeichnung einer Gruppe von Fischen, die man nicht mit Unrecht für Mu-gilarten hält. Tie hier (und ebenso die äs pari. IV, 13 u. äs ine. II, 17) genanntenim Siphäischen See sind unbestimmbar.
6 ) Siphä, Stadt in Böotien (ek. ?1in. L. nat. IV, 4).
7) (ek. Lilien, vsipn. VII, 123; Opp. Hai. I, 100
klm. L. nat. XXX11, 25). Aus dem Namen läßt sich ein bandförmiger Fisch vermu-then; der Mangel der Bauchflossen führt sodann auf die Gattung Ospola, von welcherdie l*/-; Fuß lange, kaum Zoll hohe 6 . rudesesng, von röthlich durchschimmernderFärbung, im Mittelmeer häufig ist und schon von Rondel et und Gehn er für dieerklärt wurde.
6 ) ok. Anm. 8 zum 5. Kap. des 1. Buchs.
9) ek. Anm. 4 zum 4. Kap. des 1. Buchs.
*0) (Theile der Thiere IV, 13, S. 174, Anm. 1; vergl. ^.olian k.
an. I, 36; V, 37; IX, 14; Oxp. llal. 11, 8634 ., klutareli äs solsrt. 27; Salon äs us.