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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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genommen, sprechen einige Arten Vögel am vollkommensten Buch-staben aus, und dies ist besonders bei den mit breiter Zunge ver-sehenen der Fall. Einen Kehldeckel hat aber kein verlegendesThier ans der Luftröhre; sie erweitern und verengern vielmehrdie Oeffnung, so daß nichts schweres in die Lunge nicdcrfällt.Einige Gattungen Vögel haben aber auch Sporne; krummklauigund zugleich Sporne führend ist keiner. Die Krummklauigengehören zu den Fliegenden, die Spornetragenden zu den Schwer-fälligen. Auch haben einige Vögel einen Kamm, der bei einigenaus Federn gebildet wird, der der Hanshahne allein ist eigen-thümlich, er ist nämlich weder Fleisch, noch seiner Natur nachvom Fleische sonderlich verschieden.

Neuntes Kapitel.

1. Unter den Wasserthieren unterscheiden sich die Fischevon den übrigen als ein Geschlecht, das viele Arten umfaßt.Sie haben nämlich zwar einen Kopf, sowie Ober- und Untertheile,und an diesen den Bauch mit den Eingeweide», auch hinterwärtseinen zusammenhängenden, ungespaltenen Schwanz '), der iudeßnicht überall gleich ist. Einen Hals hingegen hat kein Fischt),auch weder Beine noch eiförmige Hodens, weder innen nochaußerhalb, noch Brüste. Diese besitzt nun überhaupt weder einanderes nicht lebendiggebärendes Thier, noch auch jedes lebendig-gebärende, sondern nur diejenigen, welche in sich sogleich lebendigeJunge und nicht erst Eier entwickeln. Denn auch der Delphin

^ rlttö ttt5^L<7ror/ hiermit ist die Schwanzflosse

gemeint, die nicht, wie der Fcderschwanz der Vögel in Federn, in Theile gespalten ist.Vergl. über die Fischschwcinze und den ganzen Inhalt dieses Kapitels äs pari,. IV, 13.

2) Vergl. Theile der Thiere, S. 78, Anm. 1.

5) Vergl. Theile der Thiere S. 180; Anm. 18; Thiergcschichte I, 10, Anm. 3.Nicht die samenbereitcnden Organe, wie wir es heut zu thun gewohnt sind, nennt Ari-stoteles o'(r^Ltk, sondern nur die eiförmigen Hoden, welche er aber nicht als samen-bereitende Organe erkannte; kann daher hier nicht mit Hoden übersetzt wer-

den, will man nicht dem Aristoteles Unrecht thun. In solchen Fällen haben wir unserlaubt, eiförmige Hoden zu übersetzen.