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schcn; auch sind sie ohne Gcsäßflcisch; ja noch mehr, auch dieVögel zeigen dies. Beim Menschen im Gegentheil, denn er hatan seinem Körper nahezn das meiste Fleisch am Gesäß, denOber- und Unterschenkeln; die sogenannten Waden an den Un-terschenkeln sind nämlich fleischig. 8. Von den Vierfüßlern, welcherothes Blut führen und lebendige Jnnge zur Welt bringen, sindeinige vielspaltig, wie die Hände und Füße des Menschen (einigesind nämlich viclzchig, z. B. der Hund, der Löwe und Pardel),andere zweispaltig und haben statt der Klanen Hufe, z. B. dasSchaf, die Ziege, der Hirsch, das Flußpferd '?); wieder andereungespalten, z. B. die Einhufer, wie Pferd und Maulesel. DasGeschlecht der Schweine aber schwankt zwischen zweien; cs gibtnämlich sowohl in Jllyrien als in Päonien und noch anderwärtseinhnsige Schweine. Die Zweihufer nun haben an Vordcr-und Hinterbeinen zwei Einschnitte, bei den Einhufern dagegen istdies zusammenhängend '^). 9. Ferner sind einige Thiere gehörnt,andere ungehörnt. Die meisten gehörnten Thiere sind nun na-turgemäß zwcihusig, z. B. der Ochs, der Hirsch, die Ziege; einenEinhufer mit zwei Hörnern hat man noch nicht beobachtet, wohlaber einige wenige Einhufer mit einem Horn, -z. B. den in-dischen Esel 2"); ebenso auch einen Zweihufer mit einem Horn,
o (et. Irrst. LN. II, 4, 2; V111, 2, 2; VIII, 23, 6;
lloroäot II, 71) von eiinius LippopotLinus (Ir- nnt. VIII, 39) genannt und von allendreien offenbar nicht nach Autopsie, sondern nach Hörensagen beschrieben, ist trotz derunrichtigen Beschreibungen (vergl. Anm. 23, Kap. 4 dieses Buchs) als Nilpferd (llipxo-potLmus amplüdins 1^.) zu erkennen. An vorliegender Stelle ist es irrthümlich alsbezeichnet, da es doch auf allen Beinen mit vier Hufen austritt, also wieder Elephant als hätte bezeichnet werden sollen. Schon zur Zeit des
Ammianus Marcellinus, der es (XXII, 15) richtiger beschreibt, kam es inAegypten nicht mehr vor.
65. ?IIu. XI, 106; sind Mißbildungen, die allcrwärts Vorkommen können;es sind dabei jedoch nur die beiden Hauptzehen verwachsen.
") Aristoteles geht hierbei von einer irrigen Vorstellung aus, wie man äspari,. IV, 10 ersieht; er meint nämlich, bei den Einhufern seien die Zehen durch zwi-schengelagerte Masse zu einer verschmolzen. Die Einhufer haben aber in Wirklichkeitnur eine, nämlich die Mittelzehe, entwickelt.
20) (et. äo pari. III, 2, Thcile der Thiere S. 75, Anm. I;
Lolian. Ir. au. III, 41; IV. 52; XVI, 20; eiin. Ir. n. VU1. 31; IX, 106). Alle