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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
Seite
61
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z. B. den Oryr?'). Der'indische Esel hat auch allein unterallen Einhufern einen Spiclknochen, denn das Schwein, dessenoben gedacht wurde, schwankt zwischen zweien, daher hat es auchkeinen schönen Spielknochen. 10. Von den Zweihufern habenviele einen Spiclknochen, von den Viclzchigen ist noch keinesbeobachtet, das einen Spielknochen hätte, wie auch der Menschkeinen hat; auch der Luchs hat vielmehr nur einen einem halbenSpielknochen ähnlichen, der Löwe dagegen, wie man ihn zeichnet,einen gewundenen. Alle mit Spiclknochen versehenen haben die-selben an den Hinterbeinen und zwar aufrecht im Gelenk, dieVorderfläche nach außen, die Unterfläche nach innen, die Koa-slächen einwärts gegen einander gekehrt, die sogenannten Chia-flächen nach außen, die Fortsätze nach oben 22). Die Lage derSpielknochen verhält sich nun überall, wo sie Vorkommen, indieser Weise. Noch gibt es einige Zweihufer, welche zugleich eineMähne und zwei gegen einander gekrümmte Hörner besitzen, z. B.der Bonasos, welcher in Päonien und Medika^) lebt. 11.

Angaben scheinen ihre Wurzel in Ivtosias (Inüie. XXV oüit. vaollr p. 254) zu haben,der, wie schon Peter Camper (Schriften der Gesellschaft naturforschender Freunde inBerlin, Bd. 7, 1786, S. 219 sg.) meinte, das fabuloseThier wahrscheinlich nach einerbildlichen Darstellung beschrieb. Daß es nicht etwa als das einhörnige indische Nas-horn (Rllinocsros iuälens) zu deuten ist, ergibt sich aus der Beschreibung zur Genüge.

2*) (ok. äo pari. 111, 2, Thcile der Thicre S. 7 5, Aum. 4; (Vlin. ll. v.

11, 40; V111, 79, XI, 106)^dürste am besten aus Isucorz'x passen, daPlin. (V111.79)sagt :Laut ot or^os soll guiduLäam äieti contrario pilo vsstiri ot eapnt verso*,was auf Isneorz'x paßt, den man daun nach ägyptischen bildlichen Darstellungen alseinhörnig faßte.

22) Diese Stelle ist insofern wichtig, als sich aus der genau geschilderten Lage desim Gelenke ergibt, mit welchen Ausdrücken die Alten die vier beimWürfeln wichtigen Flächen dieses Knochens bezeichneten, welche, wie wir aus Eustath.( Jl. XX111, 88) ersehen, mit den Zahlen 1, 3, 4, 6 bezeichnet waren, und wenn siebeim Würfeln, wozu man vier Astragali brauchte, alle vier ungleich sielen, den bestenWurf ausmachtcn (Imeian. Lmor. 20; Llartial. spixr. XIV, 14). Nicht die concaveFläche des Astragalus nämlich, sondern die eine der ebenen, und zwar die ebenste derbeiden, die derselben Fläche des andern Beins entgegensieht, hieß xcvo5, die andere,etwas weniger ebene, hieß die auSgehöhlte hieß i'o 77(>ttr/L§, die convexe

25) Vergl. Anm. 5 zu diesem Kapitel. Der jetzt auf einem kleinen Raum in