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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
Seite
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man Pardion?) nennt; voni Kopf bis zum Bug hat jedes nureine schwache Mähne, eigenthümlich hat aber der Hippelaphusauch einen Bart längs der Kehle. 4. Beide sind übrigens mitHörnern und zwei Hufen versehen, nur der weibliche Hippelaphus !hat keine Hörner. Die Größe des Thieres erreicht die des Hir-sches. Die Hippelaphi finden sich aber in Arachosten b), woselbstes auch wilde Ochsen d) gibt. Diese wilden unterscheiden sich vonden zahmen gerade so, wie die wilden Schweine von den zahmen; >sie sind nämlich schwarz, haben eine kräftige Gestalt, gebogene ^Nasen und stärker nach hinten gebogene Hörner. Die Hörnerdes Hippelaphos dagegen sind denen des Dorcas ähnlich. !Unter allen Thiercn ist der Elephant am wenigsten reichhaarig.

Es richten sich aber auch die Schwänze rücksichtlich ihrer Be-haarung und Nacktheit nach dem Körper, wenigstens da, wo sieeine gewisse Größe erreichen; einige haben nämlich nur einenäußerst kleinen. 5. Die Kameelc haben vor den übrigen Thie-rcn eigenthümlich die sogenannten Höcker auf dem Rücken; dochunterscheiden sich die baktrianischen und arabischen *'); jene habennämlich zwei Höcker, diese nur einen. Einen andern ähnlichenHöcker, wie oben, haben sie unten, auf welchen der übrige Körpersich stützt, wenn sie sich auf die Knice niederlassen. Zitzen hatdas Kamecl vier, wie die Kuh, und einen Schwanz wie derEsel, das Schamglied aber hinten. Kniee aber hat es au jedemBeine eins, und keineswegs, wie manche behaupten, mehrere' ?)

7) 7rtt(x§L6r', nach andern Lesarten kommt nur an dieser Stelle

vor. Man hält es für die Giraffe (Lamoloxaräalis xiraüa. I-.), was für die letztereLesart sprechen möchte. Doch ist es sehr zweifelhaft, da die Beschreibung ungenügendist, und das Thier sonst (8t.rs.1io XVI, 4, 16; klin. V111, 18 , 27) aus naheliegendemGrunde heißt, und die Diminutivform, wie schon Wiegmann

bemerkt, sich schlecht für ein so großes (das höchste bekannte Land-) Thier eignen dürfte.

H (ek. I'lin. VI, 23; 8trsdo X, 10) eine Landschaft Persiens am

Indus, jetzt Kutsch Gundava in Beludschistan.

2), vielleicht Iws dudslas 1^., der Büffel, der, ursprünglich in

Indien heimisch, sich im Mittelalter über Asien und Afrika verbreitete.

*0) ak. oben Anm. 6.

*') 6k. Anm. 13 und 13 zum 14. Kap. des 1. BuchZ. ^

^) Solches behauptete z. B. Herodot (111, 105 : L-/ 07rl<5-