Druckschrift 
7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
Seite
55
Einzelbild herunterladen
 

55

kendes Verhalten und eine stärkere Biegung zur Seite zeigen.Der Mensch hingegen hat beide Biegungen der Gliedmaßen nachdemselben Punkte gewandt und einander entgegengerichtet; dieArme biegt er nämlich nach hinten mit einer geringen Abwei-chung nach den Außenseiten o), die Beine aber nach vor».6. Kein Thier biegt aber die »ordern und hintern Gliedmaßennach hinten. Bei allen ist die Biegung des Schultergelenks derder Ellbogen und Vorderbeine entgegengesetzt, sowie die des Hüft-gelenks der des Knie's; so daß sowohl die Gelcnkbieguugen desMenschen denen der übrigen Thiere, als auch die der übrigenThiere, welche dieselben besitzen, unter sich entgegengesetzt sind.Denen der Vierfüßler ähnliche Gelenkbiegungen zeigt auch derVogel io); zweibeinig nämlich, wie er ist, biegt er die Beine nachhinten, statt der Arme und Vorderbeine aber hat er Flügel,deren Biegung nach vorn gerichtet ist. 7. Die Robbe'') istgleichsam ein verkümmerter Vierfüßler, denn gleich unter denSchulterblättern hat sie handartigc Füße, gleichsam wie die desBären '2); sw sind nämlich fünfzehig und jede Zehe hat dreiGelenke und eine nicht große Kralle; die Hinterfüße sind aberebenfalls fünfzehig und haben Gelenke und Krallen ähnlich wiedie Vorderfüße, der Gestalt nach aber ähneln sie Fischschwänzcn.8. Die Ortsbewegungcn bei den Vier- und Mehrfüßlern erfol-gen indcß über's Kreuz, und so stehen sie auch. Sie geht aberbei allen von der rechten Seite ans '^). Bein für Bein dagegensetzen der Löwe und die beiden Kameclarten, die baktrianische")

§) Statt 7« kxrog ist offenbar vce exrog zu lesen.

>«) 6k. da Mit. IV, 12; Th-ile der Thier- S. 1kg, Amn. 3.

iBergt. Theile der Thiere S. 57, Amn. 3.

>2) s^xrox <ck. dist. LN. n, 2, 3; n, 3, 1; II, 12,7; V, 2, 2, VI. 17. 3;VI, 27, I; VIII, 7, 3; vm, 8, 1; VIII, lg, I; IX, 1 , 3; IX, 7, 1; äs Part. II,14; xov. au. IV, 6; V, ü) ist Ursuo arctos, der braune Bär, der sich auch setzt nochin Griechenland findet sek. non der Miihle, Beitrage zur Ornithologie Griechen-lands S. 2).

1^1 6k. äs iucsssn.

xchll,,?.oe «I Lttxr^ecexttt l°k. bist. au. II, 2. 5) sind dis zweihöckerigenKaineele, 6aiaolus Lastriauus Ü,