noch glatt, sondern zeigt eine Unglcichförmigkeit 7. Bei denEierlegern dagegen, z. B. bei den Vögeln und den cierlegendenVierfüßlern, liegt der eine Thcil vom andern weit getrennt, sodaß sie zwei Langen zn haben scheinen, und die anfangs einfacheLuftröhre sich in zwei thcilt, welche zn dm beiden Theilcn derLunge treten. Sie hängt auch mit der Hohladcr und mit dersogenannten Aorta zusammen Wenn nun die Luftröhreathmet, vcrthcilt sie den Athem in die hohlen Räume der Lunge.Diese haben aber knorplige, spitzwinklig zusammcnncigcnde Scheide-wände; durch die Scheidewände aber führen Oeffnnngcn durchdie ganze Lunge, indem sie allemal aus größer» in kleinere über-gehen. 8. Auch das Herz ist mit der Luftröhre durch fettige,knorplige und fasrige Bänder vereinigt; die Verbinduugsthcile sindaber hohl. Wie nun beim Aufblähen der Luftröhre der Athemin dasselbe hineindringt, das ist zwar Lei einigen nicht sonderlichdeutlich, bei den größer» Thieren aber ist cs deutlich. Die Luft-röhre hat also die erörterte Beschaffenheit und sie nimmt nurden Athem auf und läßt ihn heraus und sonst weder etwasFestes noch Flüssiges, oder aber sie erregt Beschwerden, bis dasetwa hiueiugcrathene wieder herausgehustet ist. 9. Die Speise-röhre hängt zwar oben mit dem Munde zusammen, hinter derLuftröhre mit dieser und dem Rückgrat durch häutige Bändervereinigt. Sie läuft aber durch das Zwerchfell hindurch in denMagen aus, hat eine fleischige Beschaffenheit und besitzt sowohlnach der Länge als Breite Dehnbarkeit. Der Blagen des Men-schen ist dem des Hundes ähnlich, er ist nämlich nicht viel weiterals der Darm, sondern gewissermaßen ein weiter Darm. Aufihn folgt ein einfacher, gewundener, mäßig weiter Darm. Der
*ö) Der rechte Lungenflügel ist durch zwei Einschnitte drei-, der linke durch einenzwcilappig.
"> Vergl. Theilc der Thiere S. 88 sg.
>i) Gegen Plato, der einen Theil des Getränks durch die Luftröhre in die Lungeund von da in die Nieren gelangen ließ (ei. Ulutarclr. S^mpos. VIII, 1; 6alon äsäogvi. Nippoer. st Nlat. VIII), eine Behauptung, die auch von DioxippuS von Koshartnäckig vertheibigt (Mut. I. c.), von Aristoteles aber (auch äs xart. III, 3) undspäter von ErasislratuS (Salon. nat. iaonlt.) gründlich widerlegt wurde.