einander und treffen nicht zusammen ^). 5 . Im Innern des
Halses liegt die Speiseröhre (auch Isthmus ^) genannt, einBeiname, den sie von ihrer Länge und Enge hat), sowie dieLuftröhre. Die Luftröhre hat ihre Lage bei allen, welche siebesitzen, vor der Speiseröhre; es besitzen dieselbe aber alle die-jenigen, welche auch mit einer Lunge versehen sind. Die Luft-röhre hat eine knorpelige Beschaffenheit und wenig Blut und wirdnur von großen Adern umgeben. Oben, nach dem Munde hin,liegt sie neben der aus der Nase in den Mund führenden Oeff-nung, durch welche auch, wenn beim Trinken etwas Getränk indie Luftröhre geräth, dieses aus dem Munde durch die Nase her-austritt. 6. Zwischen den Ocffnuugen trägt sie den sogenanntenKehldeckel '"), welcher die Fähigkeit hat, sich ans die dem Mundezugckehrte Oeffnung der Luftröhre zu legen. Mit ihm hängt aberdie Wurzel der Zunge zusammen. Mit dem andern Ende liegtsie in dem Zwischenraum der Lungen und spaltet sich daselbstnach den beiden Lungenflügeln hin ' 0- Die Lunge pflegt näm-lich bei alle», welche sie besitzen, zweithcilig zu sein; allein dieseTheilung ist bei den Lebendiggebärenden nicht in gleicher Weisedeutlich, am wenigsten aber beim Menschen '^). Beim Menschenist sie aber nicht, wie bei einigen Lebendiggebärenden, vieltheilig,
8) Es ist wahrscheinlich, das;, wie Schneider meint, mit diesen Gängen (/ro^or)Nerven bezeichnet werden. Die mittleren, znsammentressenden, mögen dann dievsrvi oxtioi sein, welche convergirend in der Schädelhöhle Zusammenstößen, und sich inverschiedener Weise vereinigen, bei den Fischen, welche Aristoteles hier im Auge hat, sicheinfach kreuzen; der kleinste, der Nase zunächst gelegene, könnte nur der oeulomotorlusoder ein Aestchen von ihm sein, der größte dagegen der ramus opktüLlwious destrixsminus; wenigstens sind diese Nerven beim Fisch am deutlichsten entwickelt, undkonnte Aristoteles den äußeren zum rsetus sxtornus verlausenden sehr feinen vervusLdäueov3 leicht übersehen. Es darf indeß nicht unerwähnt bleiben, daß mit dieser Auf-fassung die Angaben nicht stimmen, die über den Ursprung dieser nogoL im Hirn bei-gebracht werden.
d) Enge.
*0) vergl. Theile der Thiere S. 79.
") Vergl. Theile der Thiere S. 78, Anm. 3; Hohladcr, und
Aorta; ok. Theile der Thiere S. 41, Anm. 6.
*2) Weil die beiden Lungenflügel nicht so weit von einander getrennt liegen, wiebei den Vögeln.