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Weibern eine kreisförmige ^), bei den Männern dagegen drci^),die zumeist in eins verschmelzen. Man hat aber auch schon einenmännlichen Kopf gesehen, der gar keine Naht hatte v). Die Mittedes Schädels und die Scheitelung der Haare heißt Scheitel;diese ist bei einigen doppelt, es gibt nämlich einige doppelt ge-scheitelte nicht dem Knochenbau, sondern der Scheitelung derHaare nach
Achtes Kapitel.
1. Der unterhalb des Schädels gelegene Theil wird nur ')beim Menschen Antlitz genannt; denn beim Fisch und Ochsenheißt er nicht Antlitz. Vom Antlitz heißt aber der Theil unter-halb des Bregma und über den Augen Stirn; diejenigen, bei
7) Jrrthum; die Nähte sind beim Weibe gerade so wie beim Mann; aber es gehtauS diesen Angaben evident hervor, daß Aristoteles nie einen weiblichen Schädeluntersuchte.
8) Welche von den Schädclnähtcn hier gemeint sind, ist klar; nämlich die sntura
eoronalis, oagittalis und lambäoiäsa. Galen läo ossib. I) unterscheidet auch zunächstdiese drei s/kr 7r«'ck«x tr- «nrai ' c!no //kr- k/x«(>-
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er diese Nähte die ctpkPttXtttt«, /lre^rtorrct^r, >s x«r« ro ^t^xox kn-
A«r«. Die Schuppcnnaht ssntnra sgnawosa) pflegten viele nach Galen'S Berichtihrer ganz abweichenden Beschaffenheit wegen nicht eine sondern entweder
oder ^c-rrclokttlH 777>»6Xo)./g«k77 77 zu nennen. In diesemSinne hat also Aristoteles Recht, nur drei zackige Nähte zu unterscheiden. Vcrgl.Anm. 4 zu Kap. VII, Buch 3.
2) Herodot <IX, 8 g) berichtete als eine Merkwürdigkeit, daß inan aus demSchlachtfelds zu Platäa unter andern auch einen Schädel ohne jede Naht gefundenlkn^ikAi? Xkhp«^is «NX oriclk,llt«x, «zz« IX Fr^ox L0V77«
ockpkop). Uebrigens ist das Fehlen der Nähte bei Schädel» alter Männer und Weibereine ganz gewöhnliche Erscheinung.
t°) Nach der ofsenbar vorzuziehcnden Lesart ro ztickor- xcer /llckckai^t« Vlnr-
") Doppelt gescheitelte Köpfe sind keine große Seltenheit; dis beiden Scheitel-punkte liegen da neben, nicht hintereinander.
*) 7rx>o<rai7io»- — wie wenig das für Aristoteles begründet ist, zeigt er selbst,da er bei allerlei Thicren lII, 3,10; II, 5 ; II, 7,1; IV, 2, 8 otc.) von Tr^ockaiirox redet.