30
Ähnlichkeit wegen Halbesel heißen, obgleich sie nicht in dieselbeKategorie gehören (sie begatten sich nämlich und zeugen unter-einander). Daher ist cs denn nothwendig, sie sür sich gesondertzu betrachten und die Natur eines jeden für sich zu untersuchen.
4. Dieß ist aber in dieser Weise nur deßhalb erwähnt worden,um gleichsam anzudcuten, über welche Dinge nnd wie darüberzu handeln ist; genauer wird weiterhin darüber die Rede sein,so zwar, daß wir zunächst die vorhandenen Unterschiede und dasallen Zukommende betrachten wollen. Sodann werden wir dieUrsachen derselben darzulegen versuchen. Es ist nämlich natur-gemäß, die Methode so anzulegen, daß die Geschichte des Ein-zelnen vorausgeht; aus dieser wird cs eben klar, über welcheGegenstände und aus welchen die Belehrung erwachsen muß.
5. Zunächst sind indeß die Thcile zu betrachten, aus welchendie Thiere bestehen, denn durch diese unterscheiden sie sich vorallem und zuerst im Ganzen entweder dadurch, daß sie sie besitzenoder nicht besitzen, oder durch deren Lage und Anordnung, oderauch gemäß dem oben entwickelten Unterschiede nach der Art, demUebergewicht, der Analogie und den entgegengesetzten Eigenschaf-ten. Zunächst müssen wir nun die Theile des Menschen be-trachten; wie wir nämlich Münzen nach denjenigen beurtheilcn,welche unter ihnen allemal am bekanntesten sind, so muß mancs auch bei den übrigen Dingen machen. Der Mensch ist unsnun aber nothwendigerweise unter den Thicren am bekanntesten ^).Die Theile sind nun zwar den Sinnen nicht verborgen, gleich-wohl werden wir, um der Ordnung gemäß nichts zu übergehen,und damit das Urthcil sich auf die Anschauung stütze, zunächstdie verrichtenden Theile, sodann die gleichartigen behandeln.
Vaterlands dieses nicht wahrscheinlich, da er die Mongolei und bas östliche MittelasienÜberhaupt bewohnt. Man hat also eher den Kulan (Lgnus ouagsr ?all.>, den vcr-niuthlichen Stamm unseres Esels, dafilr anzusehen, den man in Persien, der großenTartarei, um den Aralsee, auch noch jetzt, jung cingesangen, zum Reiten benutzt.
?-) Jedoch n»r-nach seine» äußere» Theile»; nergl. Theile der Thiere S. S2,Anm. 4.