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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Hund, andere sanftmüthig und zähmbar, wie der Elephaut; einigeverschämt und vorsichtig, wie die Gaus "), andere neidisch undeitel, wie der Pfau ^). Willeusfrei aber ist allein der Menschunter den Thieren; Gcdächtniß und Gelehrigkeit hat derMensch mit vielen gemein; Erinnerungsvermögen^) aberhat keines außer ihm. Von den einzelnen Klassen wird indeßWeiterhin sowohl rücksichtlich ihres Naturells, als ihrer Lebens-weise ausführlicher die Rede sein.

Zweites Kapitel.

1. Alle Thiere haben aber diejenigen Thcile ') mit einandergemein, mit welchen sie die Nahrung aufnehmen und inwelche sie dieselbe aufnehmen; indeß auch diese sind in den ge-nannten Beziehungen entweder der Art nach oder bezüglich einesllcbergcwichts, der Analogie oder der Lage nach gleich und ver-schieden. Daneben haben die meisten Thiere überdies andereTheile mit einander gemein, mit denen sie die Ausscheidungen derNahrung entfernen; diese kommen nämlich keineswegs allen zu.

IX. 2, 9 u. 10; gou. LL. II, 4; II, 6 ; II, 0: IV, 6) ist als 6an!s vulpss (mit Ein-schluß der Abart uiloticus) nicht zu verkennen.

(bist. an. II, 12, 15; III, I, 4; XU, 2, 5 u, 9; VI, 8, 1 u. 2; VIII,5, 8; VIII, 14, 6; gou. LN. III, 1) ist die Gattung Luosr, uon der Aristoteles nur2 Arten unterscheidet, deren eine Lnsor oinorons var. äomostious (die zahme).

7->) TXeeux (ck. List. an. VI, 2, 5; VI, 9, 1 u. 2; gon. an, V, 0) ist der Pfau,kavo oristatus v., dessen Vaterland Indien ist, uon wo er schon sriih nach Asien kamund von hier durch Alexander den Großen den Griechen und weiterhin den Römern be-kannt wurde (Vlin. Ii. not. X, 41; Lslian b. LN. V, 21). Noch zu PcricleS Zeitenwar er in Griechenland sehr selten (Xtbonaouo voixnoo. IX, 56).

7b) ck. äo LNIIN. III, 8; Lo memoria st rominisoontia. Die (Erinnerung)

geht aus das Empfundene und Gedachte, und ist ein der Seele wie ein Siegel aufgc-drückter bleibender Zustand (e'Lex), der die Empfindungen und Einbildungen (hpttr-7e<>7-<7 74!) fixirt. Die daS (Wiedcrcrinncrung)

hingegen ist ein selbstbewußtes Suchen nach den in der Seele vorhandenen Momenten,kommt daher dem Denken nahe und findet sich deßhalb nur, freilich als ein noch demKörper inhärentes Vermögen <<7w^ar4xor' 74) beim Menschen allein.

>) Vergl. Theile der Thiere II, IO, S. 51 u. 97.