und Fledermaus, andere am Tage. Ferner gibt es zahme und
wilde, und zwar sind es einige stets, z. B. der Mensch und das
Maulthier stets zahm andere wild, z. B. Pardcl 6") und
Wolf o>). Andere wiederum können leicht gezähmt werden, wie
der Elcphant Und wieder in anderer Weise: alle Gattungennämlich, welche Hausthiere sind, kommen auch wild vor, wiePferde, Rindvieh, Schweine, Schafe, Ziegen, Hunde "). 13. Auch
finden sich nirgends hinlängliche Data, die Art mit Sicherheit zu ermitteln. Sie istals Symbol der die Finsterniß durchdringenden Weisheit der Athene beigegcben, welchedeßhalb den Namen d. i. die Eulenäugige, fährt, wie schon C. Gcßner
bemerkte (also nicht von ^ilrevxvx abzuleiten und blauäugig zu verstehen, und gar beiauf eine Eule mit bläulichen Augen hinznweisen, die nirgends in der Weltexistirt!).
üb) o§kvx (bist. LN. I, 8, 8; II, 2, 2 u. 5 u. 8; II, 5; IV, 11,5; VI, 17, IO;VI, 22, 4; VI, 24, I — 3; VIII, IO; gen. LN. II, 7) bezeichnet einen Bastard vonPserd und Esel, ohne Rücksicht darauf, ob er von Hengst und Eselin oder von Esel undStute stammt.
51) Vergl. indeß Theilc der Thierc S. 14, Anm. S.
5°) Trechclrelty <sk. bist. an. II, 2, 8; II, 8, 2 u. 9; VIII, 27, 8; IX, I, 3;IX, 7, 2; äs gart III, 4; gon. LN. V, 8). Außer Fabeln erfahren wir von diesemThiere nur, daß eS in Asien lebt, nur wild vorkommt, 4 Zitzen am Bauche hat, unddaß die Weibchen stärker sind, als die Männchen. Auch die übrigen griechischen Schrift-steller (OxxiLll äö vsnLt. IV, 3 20 sg.; Lolian bist. LN. V, b4) geben keinen genügen-den Aufschluß. Plinius (bist. nat. VIII, 23 u. sonst) übersetzt xantlisra und führtwenigstens an, daß er auf Hellem Fell Augenflecke hat (kLntlioris in canälllo drsvosMLonlLinia veuli), worauf auch der griechische Name der Giraffe, X o7!e<(!!x,hindeutet (OxxiLv äs von. III, 461 sg.) und die Unzufriedenheit Etrabo'S mit diesemNamen (Strad. XVI, 4, 18). Da muß es denn wohl Volio xaräus, der Leopard sein,für welchen auch stets erklärt wurde.
5>) /lv'-eox <ck. bist. LN. II, 3, 5; II, 12, 7; V, 2, 3; VI, 17, 3; VI, 29, 2;VIII, 7, 1; VIII, 27. 4 u. 8; IX, 2, 5; IX, 24, 5; xon. an. II, 6; II, 7; IV, 4;IV, 8) ist aus de» Angaben nicht zu erkennen, aber durch Tradition vLvis luxus.
52) Ulst. LN. I, 1,15; I, 9, 5; II, 1,2 —4; II, 2, 4; II, 3,1 u. 4 u. 15 ;II, II, 7 u. 8; II, 12, 8; III, I, 2; III, 9, 3; IV, 9, 9; V, 2, 4; V, 12, 14;VI, 17, 3; VI, 25, 2; VIII, II; VIII, 22 u. 25; IX, 2, 11—12; IX, 33; äsI>»rt. II, 16; sThcile der Thiere S. 83); xon. an. I, 12; II, 2- IV, 4 zweimal;IV, 5; IV, 9; V, 3) ist wegen der 5 Hufe und des Gebisses beim Weibchen (bist. »n.II, 1, 2; II, 3, 15) Llaxbas inäioas. Daß Aristoteles den schon Herodot (IV, 191)bekannten Maxims LkrioLnus, der nur 4 Hufe hat, gekannt habe, ist nicht ersichtlich.
5') Da» Pferd kommt nur verwildert, nicht wild vor; die Heimat des Schafes istebenfalls unbekannt, die Ziege (LrxiL Lircus) soll von der Bezoarziege des Kaukasus