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somit im Vergleich mit den übrige» Thieren diese Abweichungc»; dieDelphine aber, die Walisische und alle derartigen Meersängcthierehaben keine Kiemen, sondern ein Spritzloch, weil sie eine Lungehaben; indem sie nämlich das Meerwasscr durch den Mund aufnch-mcn, spritzen sie cs durch das Spritzloch wieder aus. Da sie näm-lich ihre Nahrung im Wasser zu sich nehmen, so müssen sie Wasseraufnehmen, wenn sie es aber ausgenommen haben, müssen sie cs auchwieder anSstoßcn. Die Kiemen sind nun denjenigen dienlich, welchekeine Lust athmen, aus welcher Ursache aber, das ist in dem Buchüber das Athmen 2') erörtert worden; es ist nämlich unmöglich, zu-gleich Lust zu athmen und Kiemen zu besitzen; sie haben vielmehr zumHerauslassen des Wassers das Spritzloch. Dieses liegt bei ihnenindeß vor dem Hirn, denn sonst würde cs dasselbe ja vom Rückenmarkeabschnciden. Die Ursache, daß diese eine Lunge haben und Luftathmen, ist die, daß große Thiere mehr Wärme bedürfen, damit siesich bewegen können; darum liegt in ihrem Innern die an Blutwärmcreiche Lunge. Sie sind aber in gewisser Weise Land- und Wasser-thiere; sie bedürfen nämlich der Luft als Landthiere, find aber fußlosund nehmen ihre Nahrung im Wasser zu sich wie die Wasserthierc.Auch die Robben und Fledermäuse haben, weil sie, jene zwischenWaffer- und Landthieren, diese zwischen Fliegenden und Schreitendenschwanken, darum so gut an beiden wie an keinem von beiden Theil.Die Robben besitzen nämlich als Wasserthierc Beine, als Landthieredagegen Flossen (denn sie haben völlig fischartige Hinterbeine), sowielauter spitze und scharfe Zähne, und die Fledermäuse haben alsGeflügelte Beine, als Vierfüßler dagegen haben sie keine,auch besitzen sie weder einen Wirbel- noch Fcderschwanz ^); weil sie
und Harnröhrenöffnung gelegene Spalte oder durch den Harnleiter nach außen;die Samenleiter munden meist hinter dem After, zuweilen auf einer durch-bohrten Warze.
2t) Vgl. Ne re8p. X., XUI.
-2) und — crstereS den mit Wirbeln versehene»
Schwanz der Säugethiere -c., letzteres den Federschwanz (und den Bürzel) be-deutend. Da es uns Deutschen an einem diese Unterschiede bezeichnenden Wortefehlt, so blieb nichts übrig, als das Wesentliche der Begriffe dnrch Cvmpvsitaanzudeuten.