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geflügelt sind, keinen Wirbelsckwanz; weil sie Laudthierc sind,keinen Federschwauz. Dieß findet indes! bei ibneu mit stlothweudigkeitstatt; sie sind nämlich Hautflügler; kein Thier besitzt aber einenFederschwanz, das nicht gespaltene Flügel bat; aus einem solchenFlügel ist nämlich der Federschwanz gebildet. Der Wirbclschwanzwürde aber zwischen den Flügeln befindlich sogar hinderlich sein.
Vierzehntes Kapitel.
In derselben Weise verhält sich auch der libysche Straußer hat nämlich einiges vom Vogel, anderes dagegen vom Vierfüßler.Sofern er nämlich kein Vierfüßler ist, hat er Flügel, sofern er aberkein Vogel ist, fliegt er nickt ans und seine Flügel taugen nicht zumFliegen, sind vielmehr Haaren ähnlich. Ferner aber sofern er einVierfüßler ist, hat er obre Augenwimpern und ist am Kopf undoben am Halse kahl, so daß seine Augenwimpern reicher an Haarensind. Sofern er Vogel ist, ist er unterwärts befiedert, auch ist erzweibeinig als Vogel, zweiklauig dagegen als Vierfüßler; denn erhat keine Zehen, sondern Klauen. Die Ursache davon ist die, daßer nicht die Größe eines Vogels, sondern eines Vicrfüßlcrs hat; denndie Größe der Vögel muß, um im Allgemeinen zu redcu, äußerstgering sein; cs ist ja nicht leicht, daß eine bedeutende Körperlast sichschwebend bewege. — Rücksichtlich der Theile wäre somit bei sämmt-lichcn Thiergeschlcchtern im Einzelnen erörtert, aus welcher Ursachesich jeder bei den Thicren vorfindct. Nachdem dicß erledigt ist, ist csin der Ordnung, ihre Entwicklungsgeschichte durchzugehcn.
H ö crv(>oi-Ao§ ö ist unser StruNNo c.-imei»-, I,., der
bekannte afrikanische Strauß, den Arist. wegen der im Kapitel hervvrgel,ebenenEigenthümlichkeiicn alS ein Mittelglied zwischen Vogel nnd Säugethier be-trachtet, wie er dieß anch oben mit den Fledermäusen that, nnd wie er über-haupt viele solche Zwischcnformen, die sich zur einen nnd ander» Abtheilnngstellen, anfsührt. Man denke a» die Robben als Zwischenform zwischen Sänge-rhier und Fisch, an die Wale, und vergleiche namentlich die Erörterungen überdie Zwischenformen zwischen Thier nnd Pflanze im Buch IV. c. ä.
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Drutk von C. Hossmann in Stuttgart.