180
nämlich sämmtliche Fleischfresser einen geschlitzten, wie die spitzzäh-nigcn, weil bei ihnen die Gewalt im Munde liegt; sämmtliche nichtfleischfressenden hingegen haben einen zugespitztcn "). Die Haut istaber bei einigen von ihnen mit Schuppen bedeckt (die Schuppe löstefich aber wegen ihres Glanzes und ihrer Feinheit vom Körper ab),bei andern dagegen, z. B. beim Meerengel '^), Batos n. dgl. rauh;am seltensten sind indefi die glatten ">>. Die Selacher sind dagegenzwar schuppcnlos, aber rauh, weil sie Knorpelfische sind; das Erd-artige von dort her hat nämlich die Natur für die Haut verwendet '^).Hoden hat jedoch kein Fisch '^), weder außen noch im Innern sowenig wie irgend ein anderes füßloses Thier, daher auch nicht dieSchlangen '''). Die Oeffnung für die Exkremente und für die Zcu-gnngsstoffe ist eine und dieselbe gerade wie bei allen übrigen eier-legenden Vierfüßlern, weil sic keine Blase besitzen und sich bei ihnenkeine flüssige Ausscheidung bildet 2"). Das Geschlecht der Fische zeigt
>4) Ist nicht allgemein richtig.
NI) , Meerenge!; l,i»t. NN. ein den Haien angehörigcr Fisch (VI.
10 . 9.>, mit breiten, Schwanz ;V, 4. i.>, nnd an der Leber befindlicher Gallen-blase (II, l>. 7 ), welcher in, Jahre zweimal, nämlich im Frühling nnd Herbst,7 — 8 Jnnge znr Welk bringt (V, 9 3; VI, >0. 9.), sich verkriecht nnd am
Manl befindliche Fasern zu», Anlocke» der Fische spielen läßt (IX, 25. Z.) nnd
wie der OctopuS (vgl. eben An»,. 5 z>, II, 4.) seine Farbe ändere — paßt mitAusnahme des letzte» ziemlich genan ans Zguatlna angeln» c„v., dessen Hankanch körnig rauh ist und deßhalb zur Ehagrinbcreitnng verwendet wird.
tsz Vgl. Iilat. an. II, 9. 5.
>7) Vgl. oben II. 9. und Anm. 12 zn II, II. dazu.
Ib) Die Fische sind (wohl sämmtlich) getrennten Geschlechts; die Männchen
haben daher Hoden, d. s. samenbercikende Organe, welche indeß auch Arist.keineswegs verkannte, wie man ans viele» Stellen (z. B. l,l»t. »n. IV, I I.;VI, io »lj.; a- gen. an. I, 5.1 ersehen kann. Er nennt diese Organe nurnicht Hoden, sondern TkogovL l>)sxia§ (ZengnngSgänge) nnd den Samen(wie wir Milch,, nnd beschreibt diese ZengnngSgänge genau genug.
>lh Die Hoden der Schlangen sind länglich und münden mit ihren Samen-leiter» in die Kloake, wo sie bei einigen in zwei bei der Begattung anSstülp-bare rührige Ruthen sich ergießen.
-0) Bei den Amphibien münde» die Eileiter in die Klvaks, die Samen-leiter ebenso. Die Eierleiter der Fische münden meist in einer Grube zwischenAs,er und Harnröhrenmündung, bei einigen (z. B. Eobitis, Stör, Aal, fehlendie Eileirer nnd die Eier gelangen durch die Bauchhöhle in eine zwischen After