höher» Lage habe» sie diese aber kleiner als die vorder»; der Zitterrochehat dagegen zwei Flosse» am Schwänze, an der Stelle der zwei andernbedient er sich der beiden Halbkreise seines breiten Theiles wie zweierFlossen 8). Von den Theilen am Kopse und den Sinnesorganen istoben die Rede gewesen. Als etwas Absonderliches im Vergleich mitden übrigen blntsührcnden Thieren besitzt das Geschlecht der Fische dieKiemen; aus welcher Ursache, wurde in den Büchern über das Athmenangegeben ^). Auch haben die, welche Kiemen besitzen, znm TheileDeckel sür die Kiemen; die Selacher hingegen (sie sind ja Knorpel-fische) sind sammtlich ohne Kicmendcckcl. Die Ursache davon ist die,daß jene Grätcnfische sind, der Kiemcndeckel aber grätig ist, dieSelacher hingegen sammtlich Knorpelfische sind Ucberdicß sinddie Bewegungen dieser träge,'weil sie weder grätig noch sehnig sind,die der Grätenfische dagegen behende. Die Bewegung des Kicmen-deckcls muß aber behende sein; denn das Wesen der Kiemen beruhtgleichsam im Nusathmcn. Darum findet bei den Selacher» ein Schlie-ßen der Kiemenöffnungcn selbst statt und es bedarf keines Deckels,dasselbe zu beschleunigen. Einige pon ihnen nun haben viele Kie-men, andere wenige, einige doppelte, andere einfache; diehinterste ist indcß zumeist einfach. Genaueres hierüber muß man ans
0) Diese nach der gewöhnlichen Lesart höchst unklare Stelle wird etwasverständlicher durch dir im eoäex vatlcnnnx N. 1330 befindliche Lesart: Ittä' wXaroA irvLgv^la L^orrckti- oiov 7 ) >-«(>x7/ xae
ö ^ar^>oe^0A X. 7". X. , nach welcher wir uns daher in der Nebcrselmngrichteten. — Der ^ar^>a^(>§ (vgl. Am». 3 zn diesem Kap.) hat vier Flossen,zwei schmale viereckige, gestutzte, 24strahli<ic Brnstffossen an der Kehle, welchemit ihren Wurzeln einen Theil des Kiemcnsacks bilden und zwei kurze, steife,fnpförmigc, listrahlige Bauch,7vsscn unter den Brnstffossen. Beim Zitterrochen(vgl. Anm. 2 zn diesem Kap.) stehen die zwei Banchflvssen am Grunde desSchwanzstücks; die Brnstfivsscn sind dagegen dem Kopfstück-dcr Länge nach an-gewachscn und bilden dadurch eben den platten breiten Rand desselben, wie beiden Nochen überhaupt.
0) lieber die Kiemen der Fische vgl. ,!>: rexp. X. und XIII.
w) Die Knorpelfische haben allerdings keine Kiemcndeckel, mit AusnahmedeS von Arist. den Knorpelfischen (fälschlich) zngezählten (vgl. oben
Anm. 2 zn diesem Kap.), hier ist der Kiemendeckel klein, unbeweglich und unterder Haut verborgen.