bewegung und die Bewegung der Thiere angegeben worden Siewürden sich nämlich schlecht fortbewcgeu, wenn sie sich mit vier Glied-maßen bewegen sollten. Wofern sie nämlich die Flossen nahe zusam-men hätten, würden sie sich nur mühsam fortbewegen, wofern aberweit auseinander, ebenso wegen des zu bedeutenden Zwischenraumes;sollten sie dagegen mehr Gliedmaßen haben, so müßten sie wohl blut-los sein. Dieselbe Ursache paßt auch auf die Fische, welche nurzwei Flossen besitzen; denn sie sind schlangenartig und mehr in dieLänge gestreckt und sie bedienen sich statt der zwei Flossen des Mindens.Daher kriechen sie auf dem Trockenen und einige zittern §) nicht sofort,andere, da sie eine den Landthieren verwandtere Natur haben, weniger.Von den Flossen selbst besitzen indeß die vordcrn nur diejenigen Zwei-flosser, bei welchen es die Breite nicht verhindert; diejenigen aber,welche sie besitzen, haben sie am Kopse, weil sie an dieser Stellekeine Streckung in die Länge zeigen, mittclss deren sie sich statt derFlossen bewegen könnten. Der Körper der so beschaffenen Fische istnämlich nach dem Schwänze zu in die Länge gestreckt. DieBatos ?) aber und die ähnlichen schwimmen statt mit den Flossen mitdem äußersten Rande des breiten Thciles. Diejenigen dagegen, welcheeine geringere Breite zeigen, haben die Flossen wie der Zitterrockeund der Froschfisch; nämlich die einen vorn und unterwärts wegender Breite der obern Theile, die andern aber oberwärts neben demKopfe (denn der breite Theil hindert ihre Bewegung nicht), statt der
5) Vgl. Ince-Ni. VIII. Die Schrift des Arist., 77L(>t xivijcrkwL,ist verirren gegangen; wir „nter diesem Titel angeblich Iw» Arist. über-kamen, ist offenbar ein späteres, durchaus nicht in aristotel. Geiste verfaßtesMachwerk.
o- I. e. sterben.
— nach Inst. an. VI, 7. ohne Zweifel ein Stachelroche, aberwelche Art, ist nicht zu bestimmen, vielleicht Uasa liatl» I,., wenigstens stehtdem nichts entgegen. Bon den Knorpelfischen haben einige (sagt Arist. I-Inl.-IN. I, 5. 2.) keine Flossen, j. B. die Platten und geschwänzten (v« nXolVLaxal x5^X0Pö^>« , I. -. die Rochen!, wie der und z
aXX' crvrvtS Vk7 vo,§ TlXotvöckl. Die Breite ihres VvrderkörperSwird eben zum Theil durch die mit dem Kopfe verwachsenen Brustflossenerzeugt.
Aristoteles, Th. d. Thiere. 1Z