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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Waffen und zum Schutze verwendet wird; bei den nicht guten Flie-gern dagegen sind umgekehrt die Körper massig; darum sind sic schwer-fällig. Einige von den Schwerfälligen haben zum Schutze statt derFlügel an den Beinen die sogenannten Sporne. Niemals haben aberdie mit Spornen bewaffneten zugleich auch gebogene Krallen. DieUrsache davon ist die, daß die Natur nichts Ucbcrflüssigcs schafft.Für die mit gebogenen Krallen versehenen und für die guten Fliegersind aber die Sporne unnütz, denn sic sind nur im Fnßkampf brauch-bar. Darum sind sie einigen von den Schwerfälligen verliehen;diesen sind dagegen die gebogenen Krallen nicht nur unnütz, sondernsogar nachtheilig, indem sie durch Haftcnbleibcn im Boden beim Gehenbehindern. Darum gehen alle mit gebogenen Krallen ungeschickt undhalten sich nicht auf Felsen auf, denn die Beschaffenheit der Krallenist ihnen für beides im Wege. Dicß folgt aber mit Nothwcndigkeitaus ihrem Entstehen. Das Erdige im Körper wird nämlich, indemcs heraustritt?), zu den zum Kampfe geschickten Thcilcn; aufwärtsströmend hat cs aber die Härte und Größe des Schnabels erzeugt,wo es dagegen abwärts rinnt, die Sporne an den Beinen, oder anden Füßen die Größe und Stärke der Krallen. Zugleich aber hierund dort bildet es nicht jegliches von diesen. Bei einer Vcrthcilungwürde nämlich das Wesen dieser Ausscheidung nur schwach sein.Andern aber verleiht sie lange Beine. Bei einigen dagegen füllt siestatt dessen die Zwischenräume der Zehen aus und daher haben noth-wendig einige Schwimmvögel Füße mit einfacher Schwimmhaut,andre haben die einzelnen Zehen zwar gesondert, an jeder derselben istaber gleichsam eine durchweg fortlaufende Rudcrschaufcl befestigt.Aus diesen Ursachen findet dicß sonach mit Nothwcndigkeit statt, wasindeß die höhere Absicht angeht, so haben sie solche Füße wegen ihrerLebensweise, damit sie, im Wasser lebend und da ihre Flügel un-brauchbar sind, zum Schwimmen geeignete Füße haben. Denn diesesind gleichsam das, was die Ruder den Schiffern und die Flossen den

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8) Z. B. bei den Tanchern (('olvmd»^), dem Wasserhuhn (k»Ucn) rc.