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des Herzens sein; denn die Länge des Körpers war bedeutend und lagvom bewegenden und kochenden Prinzip viel zu weit entfernt. DerKops ist nun um dessentwillcn, der Hals aber der Luftröhre wegen da,denn er ist eine Schutzwchr und schützt die Luft- und Speiseröhre,indem er sie rings umgibt. Bei den übrigen ist er nun biegsam undenthält Wirbel; die Wölfe und Löwen aber haben den Hals aus einemeinzigen Knochen gebildet ^); die Natur beabsichtigte nämlich, daß erihnen mehr zur Kraftäußeruug, als zu anderweitigen Hülfsleistungcndiene. Auf den Hals und den Kopf folgen aber bei den Thieren dieVorderbeine und der Rumpf. Der Mensch nun hat statt der vordemBeine und Füße die Arme und sogenannten Hände. Er allein gehtja unter den lebenden Wesen aufrecht, weil seine Natur und sein Wesengöttlich ist. Das Werk des göttlichsten Wesens ist aber ein verstän-diges und vernünftiges Denken; dieses wäre aber nicht leicht ermög-licht, wenn eine große Körperlast von obenher aufläge, denn dieSchwere verlangsamt das Denken und die gemeinsame Empfindung.Wo also das Gewicht und das Leibliche vorwaltend wurde, da warendie Leiber genöthigt, sich zur Erde zu senken; darum stellte die Naturden Vierfüßlern zur Stütze statt der Arme und Hände die Vorderbeineunter. Denn die beiden Hinterbeine müssen zwar alle laufenden Thierebesitzen, die genannten wurden aber vierbeinig, weil die Seele dieLast zu tragen außer Stande war. Alle übrigen Thiere erscheinennämlich im Vergleich zum Menschen zwergartig ; zwergartig istnämlich dasjenige, dessen Obertheil groß, dessen die Last tragendeBewegungsorgane aber klein find. Das Obertheil ist aber der soge-nannte Rumpf vom Kopf bis zur Auswurfsstelle der Excremcnte. Beiden Menschen steht nun dieser Theil zu den untern in einem paffendenVerhältnisse und ist bei weitem kleiner bei vollendeter Entwicklung;
3) Löwe und Wolf haben so gut sieben Halswirbel, wie die übrigen Säuge»thiere lFanlthier und einige Walle ausgenommen, wo dort mehr, hier wenigereHalswirbel Vorkommen). Diese Fabel vom Löwen und vom Wolfe scheint beiden Alte» ziemlich verbreitet gewesen zu sein. Vgl. bist. NN. II, I. I; ^ellanlu-a. nn. IV, 34., wo der Text offenbar verdorben ist; ?Iin. tust. »nt. lderauch noch die Hyäne hinzufügt) XI, 67.
^i) Vgl. bist. an. II, 3. 6. und sonst, lle ine. an. XI, bezüglich desFolgenden.