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bei den Vögeln die Schwanzfedern, bei den Fischen aber die Schwanz-flosse. Am kleinsten und am wenigsten bemerkbar ist sie indes, bei denOctopoden, weil sie einen kleinen Rumpf haben und mittelst der Füßehinreichend gelenkt werden. Von den Insekten und Krustcnthiereu,sowie von den Schalthicrcn nnd Kopffüßlern, sowohl von ihren inner»als äußern Theilcn wäre somit die Rede gewesen.
Zehntes Kapitel.
Jetzt müssen wir aber wieder von den blutsührcnden lebendig-gebärenden Thicren reden, indem wir bei den noch übrigen und frühernamhaft gemachten Theilen beginnen; wenn wir diese besprochen haben,wollen wir von den blutsührcnden Eierlegern in derselben Weise reden.Die Thcile am Kopfe der Thierc nun wurden früher behandelt, auchdie am sogenannten Nacken und Halse. Einen Kopf aber haben alleblutsührcnden Thierc, unter den blutlosen ist dieser Theil jedoch beieinigen, z. B. bei den Karkinen, nicht abgesondert '). Einen Halshaben zwar alle Lebendiggebärenden, von den Eierlegern haben ihnaber einige, andere jedoch haben ihn nicht; alle diejenigen nämlich,welche eine Lunge haben, besitzen auch einen Hals, die jedoch, welchenicht von außen her Luft athmen, haben diesen Theil nicht. ES istindeß der Kopf vorzüglich des Hirnes wegen da. Denn es ist noth-wcndig, daß die blntführcndcn Thierc diesen Theil besitzen und zwarin einem dem Herzen gegenüberliegenden Orte aus den oben ge-nannten Ursachen. Die Natur versetzt aber an denselben auch einigeSinne, weil die Mischung des Blutes daselbst angemessen und sowohlfür die Erwärmung des Hirns als für den Frieden und die Schärfeder Sinne geeignet ist. Zudem fügte sie als einen dritten den dieAusnahme der Nahrung vermittelnden Theil hinzu, dort liegt er näm-lich am zweckmäßigsten. Es konnte ja weder der Magen oberhalb desHerzens und Urquells liegen, noch konnte, wenn er, wie es jetzt derFall ist, sich unterhalb desselben befand, auch der Eingang unterhalb
I) Bei de» Krebsen ist Kopf und Bruststück zu einem Ganze» (dem sogen.Cephalothorax) verwachsen.
Bgl. oben II, 7.