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muscheln 2). Sämmtliche Schalthiere haben aber, wie die Pflanzen,den Kops2) unterwärts. Die Ursache davon ist die, daß sie von untenher ihre Nahrung anfnchmen, wie die Pflanzen mittelst der Wurzeln.Es zeigt sich also bei ihnen, daß sie das untere oben haben, dasobere hingegen unten. In einer Haut befindet sich jedoch dasjenige,wodurch sie das Flüssige durchscihen und die Nahrung aufnehmeu ^).Alle haben aber zwar einen Kopf, die übrigen Körpertheile aber außerdein Behälter der Nahrung sind unbenaunt.
Achtes Kapitel.
Alle Krustenthiere können ebenfalls vorwärts schreiten, daherhaben sie eine Menge Beine. Es gibt aber hauptsächlich vier Ge-schlechter derselben, die sogenannten Karaben, die Astaken, die Karidenund Karkinen '); ein jedes von ihnen umfaßt mehrere nicht nur anGestalt, sondern auch an Größe sehr verschiedene Arten; denn inigevon ihnen sind groß, andere außerordentlich klein. Die Karkinen undKarabosartigen sind darin verwandt, daß sie beide Scheeren besitzen.Diese haben sie aber nicht zur Ortsbewegung, sondern statt der Händezum Greifen und Festhalten. Dcßhalb beugen sie dieselben auch denBeinen entgegengesetzt; denn diese beugen und drehen sie einwärts,jene aber zum Kreise; so sind sie nämlich geeignet, die Nahrung zuergreifen und zuzusühren. Sie unterscheiden sich aber darin, daß dieKaraben einen Schwanz haben, die Karkinen dagegen keinen Schwanzhaben; jenen ist nämlich der Schwanz nützlich, da sie Schwimmer
2) lieber die Trompetcnschnccken, Kamm- und Miesmuscheln vgl. Anm. 25und 28 zu IV, L. — Die Scheidenmuscheln (cvloXljvs, bist. an. IV, 2. und8. >8; V, 13. 8; VIII, I. z, ist die jetzige Gattung 8olen I.. Während beiden vorhergenannten zweischaligen Muscheln die Schalen am Rücken durch einCharniergelcnk (Schloß) znsammcnhängen und sich dadurch öffnen und schließenkönnen, sind die zwei Schale» der Scheidenmuscheln an beiden Enden (vorn undhinten) klaffend offen und können daselbst nicht geschlossen werden.
5) D. i. den Mund; einen Kopf haben nur die Cephalvphoren (Schnecken).^>) D. h. der vordere freie Theil, den keine Schale umgibt, ist von einerHaut umschlossen, ist fleischig.
i) Die vier KrebSgcschlcchter vgl. Anm. 23 zu IV, 5.
Aristoteles, Th. d. Thiere.
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