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das aber nicht angcht, da bedient sie sich eines nnd desselben zu meh-reren Verrichtungen. Einige von ihnen haben aber längere Vorder-beine, damit sic, weil sic wegen ihren trockenen Augen kein scharfesGesicht haben, das Hincinfallendc mit den Vorderbeinen abwischen, wiedicß auch offenbar sowohl die Fliegen als die bicnenartigen Thicrcthnn; sic putzen sich nämlich beständig mit den gekreuzten Vorder-beinen. Die hintern sind aber größer, als die Mittlern sowohl desLaufes wegen, als auch damit sic sich leichter von der Erde zum Auf-stiegen erheben können. Die Springenden unter ihnen zeigen dicßindeß noch deutlicher, z. B. die Heuschrecken und das Geschlecht derFlöhe; denn indem sie die flcctirten Beine wieder strecken, müssen sicvon der Erde emporgeschncllt werden. Nicht aber vorn, sondern nurhinten haben die Heuschrecken stencrrudcrähnlichc Beine, denn ihrGelenk muß nach innen zu cingeknickt sein, von den Vorderbeinen istaber keins so gebaut. Sechsbeinig sind sie aber insgesammt, dieSpringbeine mitgercchnet.
Siebentes Kapitel.
Der Körper der Schalthiere ist indeß nicht vielgliedrig. DieUrsache davon ist die, daß sie von Natur langsam sind; die beweg-licheren Thiere müssen nämlich mehr gegliedert sein, weil cs ihre Ver-richtungen sind, denn diejenigen, welchen mehrfache Bewegungen zuTheile wurden, bedürfen auch mehrerer Organe. Von jenen sind je-doch einige völlig unbeweglich, andere zeigen eine geringe Beweglichkeit.Die Natur umgab sie vielmehr zum Schutze mit harten Schalen.Einige von ihnen sind aber ein-, andere zweischalig, wie bereits obengesagt wurde '), nnd von jenen haben einige ein Gewinde, wie dieTrompctcnschneckcn, andere sind bloß kuglig, wie das Geschlecht derSeeigel. Und von den Zweischaligen sind einige geöffnet, wie dieKamm- und Mießmuscheln (an der einen Seite sind sie nämlich ge-schlossen, damit sie sich auf der andern offnen und schließen), anderesind beiderseits zusammengewachsen, wie das Geschlecht der Scheiden-
*) Vgl. oben IV, 5. und Anm. 25 zu Kapitel 5 dieses Buchs, sowieInst. an. IV, 4. 2.