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sind (denn sic schwimmen, indem sic sich auf ihn wie auf Ruderstemmen); den Karkincn aber ist er keineswegs nützlich, weil sie ihrLeben auf dem Lande zubringcn und Höhlenbewohner sind. Die-jenigen von ihnen aber, welche Meerbewohncr sind, haben deßhalbzum Verschneiten weit unbehülslichere Beine, z. B. die Majen unddie sogenannten Hcraklcotischcn Krebse^), weil sie nur geringer Be-wegung bedürfen, ihr Schutz vielmehr daraus erwächst, daß sie muschel-artig sind. Darum sind die Majen dünnbeinig, die Heraklcotischcnkurzbeinig. Die überaus kleinen Karkinenarten, welche man unterden kleinen Fischen sängt, haben breite Hinterbeine, damit sic ihnenzum Schwimmen brauchbar seien, als wenn sie die Beine statt Flossenoder Rudern hätten ^). Die Kariden unterscheiden sich aber von denKarkincnartigcn dadurch, daß sie einen Schwanz haben, von denKarabenartigcn hingegen dadurch, daß sie keine Scheercn besitzen;diese haben sie nicht, weil sie mehrere Beine haben; der Zuwachs vondort wird nämlich hier verwendet. Sie haben aber mehrere Beine,damit sie besser schwimmen als laufen können. An der Unterseite undum den Kopf herum aber haben einige zur Aufnahme und znm Fort-lassen des Wassers kiemenartige Organe; die weiblichen Karabcn habendie untern Theile plattenartiger als die Männchen, und die weiblichenKarkincn haben die Theile am Deckel haariger als die Männchen ^),weil sic an diesen ihre Eier absetzen, nicht aber, wie die Fische und
2) slOtl« lst nach INü«. an. IV, 2. 2 die grüßte Karkinenart, ohne Zweifeldes Mittelniecrcs, und das ist nufere dlasa «guinarlo Ilbst.; sie ist 5 — 6"lang, 4" breit und im Mittelmecre gemein. — Die Herakleotischcn Krebst('^/(»crxXkcorixot xoes>xtvot), ob Nortu»»« m»e»a» n., die gemeine Krabbe,welche 2" lang wird und in den europäischen Meeren sich häufig findet, odereine andere, bleibt zweifelhaft.
3) Arten der Gattung I>ortu»us, deren letztes Fußpaar znm Schwimmenplatt ist.
^'1 Die Weibchen der Karaben (Langfchwänze) haben unter dem sogen.Schwanz breitere rudimentäre Beine, welche die Gier festhalten, wozu die nachunten gebogenen ffossenartigen Schwanzanhänge Mitwirken. — Bei den KarkincncBrachpnren) ist der Schwanz nach unten geschlagen und ohne die Flosscn-anhängc, beim Männchen schmal dreieckig, beim Weibchen breiter, abgerundet.Der Deckel ist eben der Schwanz (vgl. last. an. V, l> und lä) oder besserHinterleib, der beim Weibchen mit faserigen Anhängen besetzt ist.