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scheiden sich ihrer Natur nach wenig von den Pflanzen, gleichwohlsind sie thierartigcr als die Spongicn"), denn diese haben durchausdie Beschaffenheit der Pflanzen. Die Natur schreitet nämlich allmäh-lich von dem llnbeseelten zu den Thieren fort durch solche Wesen hin-durch, welche zwar leben, dennoch aber keine Thiere sind, dergestalt,daß es scheint, als ob das eine sich vom andern wegei; der gegensei-tigen Verwandtschaft überaus wenig unterscheide. Die Spongic ver-hält sich nun aber, wie gesagt wurde, da sie zwar an gewachsenlebt, abgelöset aber nicht lebt, durchaus gerade so, wie diePflanzen; die sogenannten Holothurien und Pueumoncn^'), sowie
förmiger Körper besteht aus einer zwei andere umschließenden Blase; diese lderMantel; ist knorpelhart, in ihr liegt der Bauch- und Kiemeusack, welche mitzwei Okffuungc» dicht neben einander sich »ach außen öffne««. An beiden Oeff-nnngen und sonst nirgends hangt der Mantel mit diesen inner» Blasen zu-sammen. Er ist mit oder ohne Stiel stets angcwachsen. — Die Aehnlichkeirmit den Pßanzcn liegt für Arist. im Angewachseusein, für uns ist eö aberbesonders interessant, daß in neuerer Zeit «Earl Schmidt'«? Entdeckung l84ä>der Mantel dieser Thiere als aus Cellulose, eine«» stickstofflvsen, die Zellwändebildenden Pflanzenstoff, der sich sonst im Thicrreiche «licht vorfindet, bestehenduachgewiesc» ist.
Spongic», sind unsere Sponglae, wozu die bekanntenWasch- und Badeschwämme gehören. Sie zeigen fast keine thierischc Naturinehr, und flnctniren daher zwischen Thier und Pflanze. Der Grund, weßhalbsie Arist. zu den Thiere«! zählt, ist liiat. an. I, l. 8 und V, l4. > und zangegcben. — Die Thiere sind in« Meere an Steinen I«. s. w. angewachlen,durch kleine Poren an der Oberfläche sieht man das Wasser ein-, durch größerein Strahlen auSströuien. Die von ihnen zuweilen auSgestvßenen Jungen be-wege» sich erst mittelst Wimpern frei im Wasser «««»her, sehe» sich dann festund wachsen zn Schwämmen aus. Die in« Mittelmeer häufigste Art ist Sxongl»coinninnls I.NNI. (Vgl. übrigens Nlutarel« cle aolert. llll; Xellan lilst. an. vm.lü; ?ll,l. IX, L9.>
Die spärlichen Notizen des Arist. über öXoAois(>t 0 l und TIVkr-ftovkAgestatte» das Bestimmen dieser Wesen nicht. Die crsteren können unlere Ilolatlmrla nicht sei««, denn von den aristot. Allgaben über seine oXo«Aoii(>l 0 cpaßt nichts ans die unscrc; Mat. an. I. I. 8 heißt eS« noXX« öö «TioXk-Xr>stki-cr so-rn«, «xii^r« Ax, oior- ocergL« xai xccXov-slLt>« öXoAovgt«. Unsere Holothnrien belvegen sich mit einer großen Mengevv» Füßchen. Sie find auch nicht ohne Empfindling, wie die vXoB'or-^loedes/Arist.; sie haben sogar all« Munde einziehbare, gefrauzte Anne, und über.