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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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der Fische hat jedoch zwar Zähne, dieselben sind aber sämmtlich, könnteman beinahe sagen, spitzzähnig; denn nur eine geringfügige Gruppeist nicht also beschaffen, z. B. der sogenannte Papageifisch, der auchdarum allein wiederzukäuen scheint (Es kauen aber ja auch diemit unvollständigem Gebiß versehenen Hörncrtragenden wieder.) Spitzehaben aber alle, so daß sie zwar zerkleinern, aber doch nur unvoll-ständig zerkleinern können; sic dürfen sich nämlich nicht lange dabeiaufhalten Darum sind sic weder mit breiten Zähnen versehen,noch im Stande zu zermalmen; cs wäre ja nutzlos. Ferner habeneinige durchaus keinen Magen '^), andere dagegen einen kurzen. Alleinzur Unterstützung der Kochung haben einige vogelähnliche und fleischigeMagen, z. B. die Meeräsche die meisten zeigen jedoch am Magendichte Anhänge '6), damit sie in diesen, gleichwie in Vorkellern dieNahrung anfhäusen, zersetzen und kochen. Es haben indeß die Fischediese Anhänge umgekehrt wie die Vögel; die Fische haben sie nämlichoben nach dem Magen hin, diejenigen Vögel jedoch, welche Anhängebesitzen, haben sie unten nach dem Ende des Darmes hin ^). Es

1^) Daß der Scarus (vgl. III, I. Am». 2) wicderkäue, ckr. auch Iiist.LN. II, 12. 13; VIII, 4. 4; IX, 37. 7; er hieß deßhalb auchVgl. auch XeliLN bist. LN. II, 54; Min. bist. NLt. IX, 29; OppiLN Hai. I,134 sg.; Ovw. Hai. IIS.

16) Vgl. oben III, I.

11) Bei Mauchen Fischen, z. B. ketrouixron, findet sich in der That keineSonderung des Nahrungskanals in Magen und Darm; bei andern ist er durcheine geringe Weite und eine Klappe am Pförtnertheile wenigstens angedeutet,z. B. bei Oobltls, llxprlnu«.

1b) Eine lNugil-Art, vielleicht ln. eapilo oder cepIlLlus (luv. , im Mittel-ineer häufig, bei den Römern Leplmlus und bluxil und noch jetzt in ItalienOetalo nnd bluggine genannt. Der Pförtnertheil des Magens erscheint bei ihmdurch eine Muskulatur von etwa 3'" Dicke mäßig stark angeschwollen.

16) Hiemit sind die sogenannten Pförtncranhänge (appenälces pxloricLe)gemeint, eigenthümliche, röhrenförmige, blind endigende Gebilde, welche dichtunter dem Pförtner mit breiten Oeffnungen in den. Dünndarm münden, nnddie man mit guten Gründen für ein Analogon der Bauchspeicheldrüse <p»»cr-L-)höherer Thiere hält. Sie fehlen manchen Fischen lz. B. den (lxelostome») völlig;ihre Zahl steigt von l bis (gewöhnlich) 5>3 50.

ii) Dieß sind die in der Regel in der Zweizahl vorhandenen, an der Gränzezwischen Dünn- und Dickdarm liegenden Blinddärme; sie fehlen aber auch man-chen Vögeln ganz-