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vorzüglich im Blute; die Leber ist aber neben dem Herzen das blut-reichste Eingeweide. Die der eierlegenden Vierfüßler hingegen, sowiedie der Fische sind meistentheils blaß, bei einigen sogar recht garstig,wie auch der ganze Körper ein garstiges Aeußcre hat, z. B. bei derKröte, Schildkröte und den übrigen der Art. Eine- rundliche Milzhaben aber die hörnertragenden Zweihufer, wie die Ziege, das Schafund jeder andere, wofern sie nicht etwa der Größe wegen, wie es derdes Ochsen erging, mehr in die Länge gestreckt ist^); die mit mehr-spaltigen Füßen hingegen haben insgesammt eine längliche, wie dasSchwein, der Mensch und der Hund ^); die Einhufer aber eine zwi-schen beiden stehende und gemischte b); denn am einen Ende habensie dieselbe breit, am andern schmal, wie das Pferd, der Mauleselund Esel.
Dreizehntes Kapitel.
Nicht allein durch die Fleischsubstauz ihres Körpers unterscheidensich indeß die Eingeweide, sondern auch dadurch, daß sie theils nachaußen, theils nach innen hin ihre Lage haben. Die Ursache davonist die, daß sie eine den Gefäßen verwandte Natur besitzen und zwartheils der Gesäße wegen vorhanden sind, theils doch nicht ohne Gesäßebestehen.
Vierzehntes Kapitel.
Unterhalb des Zwerchfells liegt aber der Magen, bei denjenigenThieren, welche eine Speiseröhre besitzen, da, wo dieser Theilendet; bei denjenigen jedoch, welche keine haben'), hart hinterdem Munde; auf den Magen folgt dann der sogenannte Darm-
0) Oie Milz der Wiederkäuer ist länglich, platt, ziemlich gleichbreit, n»beiden Enden abgerundet.
Die Milz der Vielzeller ist meist länglichrund.
Die Milz der Einhufer ist fast scnsenförmig-dreieckig, platt, von obennach unten zugespitzt.
1) Z. B. einige Fische,.wie 8gu»Iu»-Arten.