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um das Herz und um das Hirn ^), selbstredend; diese bedürfen jades größten Schutzes; der Schutz ist nämlich der wichtigen: Tbeilewegen da; diese sind aber für das Leben ganz vorzüglich wichtig.
Zwölftes Kapitel.
Es haben sie aber einige Thiere alle der Reihe nach, andere je-doch nicht alle. Wie diese indcß beschaffen sind und aus welcher Ur-sache, das wurde früher ') erörtert. Auch sind sie bei denen, welchesie besitzen, verschieden; denn weder haben alle, welche ein Herz be-sitzen, das Herz, noch überhaupt irgend ein anderes Eingeweide gleich-mäßig gebildet. So ist die Leber bei einigen vieltheilig, bei anderneinfacher, zunächst schon bei den lebendiggebärenden Blutführenden ^);weiterhin unterscheiden sich aber noch mehr die Lebern der Fische und«erlegenden Vierfüßler sowohl in Rücksicht auf jene als unter sich.
Die Leber der Vögel dagegen ist am meisten der der Lebendig-
gebärenden ähnlich, denn ihre Farbe ist, wie bei diesen, rein undblutroth. Die Ursache davon ist die, daß die Körper dieser Thieream leichtesten athmen und nicht viel garstige Ausscheidung haben.Darum besitzen sogar einige Lebendiggebärende keine Gallenblase;die Leber hat nämlich am Wohlbefinden des Körpers und an der Ge-sundheit einen wesentlichen Antheil; denn der Quell derselben liegt
2) Der Herzbeutel (periearäium).
3) Daß Arist. die Hirnhaut tporltonsum) die grüßte nennt, kommt daher,daß er das Bauchfell (clr. Anm. 7 zu II, 7> nicht als ein Ganzes, sondernjeden ein Eingeweide umschließenden Theil desselben als eine selbstständige Hautbetrachtet.
i) In den vorhergehenden Kapiteln.
Die menschliche Leber zerfällt an der Oberseite durch eine Furche ineinen rechten grüßern und einen kleinern linken Lappen; an der Unterseite durcheine Ilfvrmige Furche in 4 Lappen.
3) Die Fischleber ist nngctheilt oder zwei-, selten mehr- (doch z. B. beimStör bis 20-) lappig, braun, rvthbraun bis ganz blaß; bei den Amphibie»ist sie meist gelbbraun, gelappt oder gespalten; bei den Schildkröten aus zweigroßen, durck eine schmale Brücke verbundenen Lappen gebildet; ähnlich beimKrokodil; bei den übrigen Eidechsen ist sie länglich dreieckig.
4) Die Leber der Vögel ist meist zweilappig, braun oder hellroth.
Z. B. das Pferd. Vgl. unsre Anm. 4 zu IV, 2.