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dieses auch das übelriechendste unter den Eingeweide». Von der Mittejedoch wird er durch diese Gänge in die Blase schon mehr als Aus-scheidung abgesondert. Die Blase aber hangt von den Nieren herab,denn es erstrecken sich, wie gesagt wurde, kräftige Gänge zu ihr hin.Die Nieren sind sonach aus diesen Ursachen da und haben die er-wähnten Thätigkeiten. Bei allen aber, welche Nieren besitzen, liegtdie rechte hoher als die linke ^); nämlich die Bewegung vonder Rechten anSgcht „,,d darum die Beschaffenheit der rechtsgelegenen Theilc kräftiger ist, so mußten alle Theile wegen der Be-wegung mehr nach oben vorrücken, wie man ja auch die rechte Augen-braunc mehr erhoben und mehr gebogen trägt als die linke. Und weildie rechte Niere höher emporgezogen ist, so berührt die Leber die rechteNiere bei allen; die Leber liegt ja zur Rechten. Die Nieren habenaber unter den Eingeweiden das meiste Fett, und zwar ans Noth-wendigkeit, weil die Ausscheidung durch die Nieren hindnrchgeseihetwird; das znrückbleibende Blut ist nämlich, rein wie es ist, auchgut zu kochen, der Erfolg einer guten Kochnng des Blutes ist aberSchmalz und Talg. Wie nämlich in den verbrannten trockenenDingen, z. B. in der Asche, etwas Feuer zurückbleibt, so auch inden gekochten Flüssigkeiten, denn es bleibt ein Theil der gebildetenWärme zurück. Darum ist das Fctbe leicht und schwimmt in Flüssig-keiten oben auf "). Innerhal b der Nieren entwickelt es sich abernicht, weil dieses Eingeweide fest ist, außen hingegen setzt sichSchmalz ringsum an bei denjenigen, welche Schmalz haben, Talgaber bei denjenigen, welche Talg haben; der Unterschied von diesenwurde aber früher anderswo angegeben Mg Nvthwendigkeitwerden sie also einmal aus dieser Ursache fettreich durch das, wasnothwcndig mit denen vorgeht, welche Nieren besitzen; zum andernzur Erhaltung der warmen Natur der Nieren. Da sie nämlich sehr
>2) Die rechte Niere liegt beim Menschen etwas tiefer als bie linke; beiden Thieren liegt aber die rechte Niere höher.
15- Bgl. djx weitere Exposition dieser Fiction in der Schrift -le ->»lma-
Daß das Fett Wärme enthält, ogl. lNeteorolax.
'5) Vgl. Ulst. an. III, IZ. I.