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entfernt liegen ">), so bedürfen sie einer großem Hitze; der Rücken istnämlich zwar fleischig, damit er den in der Herzgegend liegenden Ein-geweiden als Schutzwehr diene, die Lendcngcgend dagegen fleischlos;fleischlos sind ja die Beugstellen überall '?). Statt des Fleisches dientalso den Nieren das Fett zum Schutze. Zudem geht auch das Aus-scheiden und Kochen der Flüssigkeit besser von statten, wenn sie fettsind; denn das Fett ist warm und die Wärme kocht. Aus diesen Ur-sachen sind also die Nieren fettreich; bei allen Thiercn ist aber dierechte weniger fett Die Ursache davon ist die, daß die Naturder rechten Seite trockener und beweglicher ist; die Bewegung wirktaber das Gegcntheil; sie verringert nämlich das Fett mehr. Denübrigen Thieren kommt es. nun zwar wohl zu statten, fette Nieren zuhaben, und oft haben sic dieselben ganz voll davon; das Schaf abergeht, wenn ihm hieß widerfährt, zu Grunde. Wenn sic darum auchnoch so fett sind, so fehlt gleichwohl immer etwas, wo nicht bei beiden,doch bei der rechten Die Ursache davon, daß sich dieß alleinoder doch am häufigsten bei den Schafen ereignet, ist die, daß beiden Schmalz besitzenden Thiercn das Fett flüssig ist, sodaß die darin cingcschlossene Lust nicht in gleicher Weise Be-schwerden erregt. Dieß ist aber gerade Ursache des Brandes. Dahertreffen auch die Menschen, welche an den Nieren leiden, obgleich ihnendas Fettwerden zuträglich ist, dennoch, wenn sie übermäßig fett wer-den, todbringende Schmerzen. Bei den übrigen Talg thiercnaber ist der Talg minder fest, als bei den Schafen. Auch haben dieSchafe rücksichtlich der Menge ein bedeutendes Uebergewicht, denn dieSchafe werden unter den Thieren am schnellsten um die Nieren fett.Indem also die Flüssigkeit und die Luft eingeschlosscn ist, gehen siedurch den Brand ^0 zu Grunde; denn durch die Aorta und dieHohlader dringt das Uebel sofort znm Herzen; die Gänge führen aber
Nämlich von der Wärmequelle, dem Herzen.
1?) WaS freilich unwahr ist-12, Vgl. die nächstfolgende Anm.
12) Wohl weil das oben an die Leber stoßende Nierenende fettlos ist.
20) Daß das Fett Luft enthält, vgl. cle gen. NN.
2>) Vielleicht ist hier vom Milzbrand die Rede, der auch an den Nierender Lhiere oft fettähnliche Exsudate bildet.