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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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schwammig und dem Schaume ähnlich ^); der Schaum wird nämlichsowohl, wenn er zusammensinkt, aus vielem klein, als auch die Lungedieser wird klein und hautartig. Darum sind diese insgesammt ohneDurst und trinken wenig 6) und können lange Zeit im Wasser aus-halten; weil sie nämlich wenig Wärme besitzen^), so kühlen sie sichaus lange Zeit hinlänglich durch die bloße Bewegung der lufthaltigenund leeren Lunge ab ^). Es ist aber auch die Größe dieser Thiere,um im Allgemeinen zu reden, gering; denn die Wärme wirkt ver-größernd, die Blutfülle ist aber ein Zeichen der Wärme. Zudem machtsie auch die Körper mehr ausrecht; darum ist der Mensch von allenam meisten aufrecht und unter den übrigen vierfüßigen Thieren dieLebendiggebärenden. Denn keins von den Lebendiggebärenden gehtausrecht 2), wie er, weder ein fußloses, noch ein mit Füßen ver-

2) Bei de» Amphibie» sind die Lungenbläschen viel größer als bei denSängethicren, bei einigen bilden sie sogar nur einzelne Zellen an der Wandungeines in der Mitte zellenleercn Sackes; bei den Vögeln dagegen, wo die Lungen-bläschen sehr klein und ebensowenig wie bei den Säugethieren dem bloßen Augebemerkbar sind, haben die Lungen wegen der starken,, dieselben durchziehende»Lnftröhrenzweige ein dem Anscheine nach großzelliges Gewebe.

Vgl. unten Kap. 9.

?) Die größte Wärme besitzt das Blut der Vögel, was auch bei der be-deutenden Entwicklung ihres NespjrationSapparatS die Luft dringt ja sogarin die hohlen, marklosen (pneumatischen) Knochen ein nicht Wunder nimmt. Das Vogelblut hat im Mittel 38 44» ll., das Säugethierblut nurZK 4l ° 6.

k) Vgl. lle resp. IX.

2) Statt lese ich ögötclu xcrrt denn eine Conjectur

ist bei dieser confusen Stelle, bei der die Codices völlig im Stich lassen, un-vermeidlich; die bisherigen taugen aber nichts. Gaza überseht die Stelle ganz

was offenbar Arist. nicht gesagt haben kann, da er sehr wohl weiß, daß Maul-würfe u. s. w. in Höhlen leben (bist. a». I, l. II; vgl. auch bist. LN. VIII,IS, wo vom Winterschlaf die Rede ist); auch sind Iiwt. an. I, I. 12 dieSchlangen Troglodyten, und von diesen weiß Arist. sehr wohl, daß die Viperlebendige Junge gebiert (bist. »n. V, 25). So kann also Arist. nicht gesprochenhaben, denn ist thatsächlich und nach Arist. eigener Wissenschaft falsch-.FranhiuL liest statt und überseht:denn kein lebendig-

gebärendes Thier lebt in Höhlen, noch gibt eS cunter diesen) ein Fußloses nochSchleichendes (mit Füßen versehenes)" macht also aus einem Nnfinn drei.