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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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sehmes. Überhaupt ist sonach die Lunge des Lust-Athmens wegenda; blutlos ^") aber und so beschaffen ist sie wegen eines Thier-geschlechts (die Gesammtheit desselben ist freilich unbenannt und wirdkeineswegs, wie z. B. das Geschlecht der Vögel nach einem bestimmtenGeschlechte bezeichnet). Daher gehört es auch, wie cs aus einemgewissen Grunde kommt, daß jene Vögel sind, zum Wesen dieser,eine Lunge zu haben.

Siebentes Kapitel.

Es scheinen jedoch einige Eingeweide einfach zu sein, wie Herzund Lunge, andere dagegen doppelt, wie die Nieren; bei noch andernist man darüber in Zweifel, wie es sich verhält. Denn.die Leber und

Milz scheinen zwischen beiden zu schwanken; beide sind nämlich gewisser-maßen eins, und dennoch statt eines einzigen doppelt, indem sie eineähnliche Natur besitzen. Es sind aber in der That alle doppelt ').Die Ursache davon ist die, daß die Theilung des Körpers eine zwei-gliedrige ist, aber von einem Ursprünge ausgeht; es gibt nämlich ein

Denn I)kein lebendiggebärendes Thier lebt in Höhlen" ist falsch (bgl. die Be-merkung über Maulwürfe und Schlangen oben): 2)noch gibt es unter diesenein FußloseS" ist falsch, denn bei Arist. heißt es: criroökA ä' l^Al)5A(lle incess. SN. XVIII; vgl. auch Ne resp. IV und viele andere Stellen)und Beine oder Füße deflnirt er üe »n. luce-nu V: xoeX«

Lire cri/slLt« XlV^rtXM x«rcr ronov; nimmt man dazu die Stelle

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ra , so ist es wohl einleuchtend, daß Arist. so etwas, wie es ihm

FranhiuS aufbürdct, nicht gesagt haben kann; 3)noch ein Schleichendes", dasind wieder die im Wege. ES geht also nicht. Der Fehler ist auch

offenbar in zu suchen und durch die von uns vorgeschlagene

Conjectur kommt ein guter, khatsächlich richtiger, mit allen Ansichten des Phi-losophen harmonirender Sinn in diese cvnsuse Stelle.

ib) Blutleer ist keine einzige Lunge.

i) In der That nichts als eine philosophische Marotte. Leber und Milzhaben nichts mit einander zu thun. Das große Hirn ist durch eine tiefe LängS-furche in zwei seitliche Hemisphären-Hälften gesondert, das kleine Hirn durchden sogenannten Wurm. Die Lunge zerfällt in einen rechten und linke»Lungenffügel, die beide, wo die Luftröhrenäste hincintreten, verbunden sind.