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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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über das Athmen erörtert wurde; denn sie bewirken sich die Ab-kühlung durch das Wasser, die Lustathmenden dagegen durch die Lust;darum besitzen alle, welche Lust athmen, Lungen. Lust athmen aberalle Landthicre, doch auch einige Wasserthiere, z. B. der Wallfischund Delphin, wie alle ausblascnden Walle. Viele Thiere schwankenauch zwischen zwei Naturen, und sowohl von den lustathmenden Land-tieren bringen manche wegen der Mischung ihres Körpers die meisteZeit im Wasser zu, als auch von den Wasserthieren haben einige soviel Anthcil an der Natur der Landthiere, daß eine Aufgabe ihresLebens im Lust-Athmen beruht. Das Lust- Athmungsorgan ist aberdie Lunge, welche den Antrieb zur Bewegung vom Herzen erhält, unddurch ihren schwammigen Bau und ihre Größe dem Eindringen desAthems einen weiten Raum gestattet; während sie sich nämlich erhebt,strömt der Athem ein, während sie aber zusammensällt, geht er wiederhinaus 3). Daß indeß die Lunge zum Herzklopsen da sei, ist nichtwohl gesprochen; denn einmal findet so zu sagen beim Menschen alleindas Erscheinen des Hüpfens statt, da er allein in Hoffnung lebt undin Erwartung dessen, was kommen soll; zum andern ist es bei denmeisten durch einen weiten Raum von der Lunge getrennt und hat seineLage höher als diese , so daß die Lunge nichts zum Herzklopsen bei-trägt. Es zeigt indeß die Lunge bei den Thieren bedeutende Ver-schiedenheiten, denn einige haben eine bluthaltige und große, andereeine kleine und schwammige, und einerseits die Lebendiggebärendenwegen ihrer natürlichen Wärme eine größere und blutreichere, anderer-seits die Eierleger eine trockene und kleine, die sich indeß beim Auf-blasen bedeutend ausdehnen kann; so die viersüßigen Eierleger unterden Landthiercn, z. B. die Eidechsen und Schildkröten und das ge-sammte derartige Geschlecht, überdieß aber auch noch die Geflügelten,nämlich die sogenannten Vögel. Denn die Lunge aller dieser ist

2) Vgl. lle respiliit. X Mid XVI.

3) Die Herzwärme so ist Arist. Idee dehnt die Lunge nuö, dannströmt der Athem ein und kühlt die Lunge abj diese sinkt nun zusammen undtreibt den Athem nuö. Vgl. 6<r re«p-; 6e vrt. et inort. n.

Das Herz liegt überall zwischen den Lungenlappen und nirgend« vonder Lunge getrennt.

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