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selbstredend; denn von hier aus kommen die Bewegungen, sie erfolgenaber durch Anziehen und Nachlassen; cs bedarf also einer derartigenHülfe und Kraft. Das Herz ist aber, wie wir bereits erwähnten, beidenen, die cs besitzen, gleichsam wie ein lebendiges Wesen beschaffen.Es ist aber knochenlos bei allen, die auch wir untersuchten, mit Aus-nahme der Pferde und einer gewissen Ochsenart'Bei diesen liegtaber wegen der Größe gleich wie im übrigen Körper der Stütze wegenein Knochen zu Grunde. Höhlen haben aber die Herzen der großenThierc drei '^), die der kleinen zwei, eine aber alle, aus welchemGrunde jedoch, das ist erörtert worden. Es muß nämlich im Herzenein Raum und ein Behälter für das erste Blut vorhanden sein. Daßaber das Blut ursprünglich im Herzen entsteht, haben wir wiederholterörtert, indem zwei Gefäßftämme da sind, die sogenannte Hohlader unddie Aorta. Denn da jede von beiden einen Anfangspunkt von Gefäßenund zwar,- wovon wir weiter unten reden werden, von verschieden sichverhaltenden Gefäßen bildet so ist cs besser, daß auch die Anfängederselben geschieden sind; dieß würde ja aber dann stattfinden, wenndas Blut zweifacher Natur und gesondert wäre. Daher sind, wo esmöglich ist, zwei Behälter vorhanden. Dieß ist aber möglich beiden großen, denn deren Herzen sind ebenfalls groß. Noch besser aberist es, wenn drei Höhlen vorhanden sind, damit ein gemeinsamer
selben bildende sogenannte lmlbus arteriös, ,8, den Arist. für die Herzspitze ansah.— Mit den im Herzen befindlichen Sehnen sind die sogenannten Fleischbalkenltralioculae earneao) mit den ninseull papilläres nnd r.Iiorclas tonlliueae der Herz,kammern gemeint- Vgl. bist. an. I, l4. I.
") Solche Knochen finden sich zumal im Herzen der Pferde und Ochsenund anderer Thierc i» der Scheidewand der Kammern, find aber keinem Thierenormal.
*2) Arist. kennt nur drei Herzhöhlen (vgl. ins!. a„. I, 14. > -g. III,3. 2), indem er die rechte Bor- und Herz kam NI er für eine Höhleansah, welche Anschauungsweise aus der allerdings cvnfusen Stelle bist. an. I, >4mit Entschiedenheit hervvrgeht. — Im Sängethierherzcn find indeß 4 Kammern,im Bogelhcrzen ebenso, im Amphibienhcrzen meist 3, im Fischhcrzen meist 2.
15) Vielleicht die verschiedene Farbe des Bluts in der Hvhlader und'Aorta,vornehmlich aber und zuverlässig die Verschiedenheit des Baues ihrer Wandungenwar Arist. zwar ausgefallen, allein über das eigentliche Sachverhältnifi blieb erim Jrrthum. Vgl. unten III, L und bist. an. III, 3.