übrigen Theile, innerhalb der Gesäße. Ferner verästelt sich wohl einGefäß in ihr, aus diesem tritt aber keins heraus; denn alle Gefäßeentspringen im Herzen. Wenn nun eins von diesen der Anfang seinmuß, die Leber es aber nicht ist, so muß wohl das Herz auch derQuell des Blutes sein. Denn das Thier wird durch die Empfindungbestimmt, das erste Empfindende ist aber das erste Bluthaltige, dießaber ist das Herz; denn es ist sowohl der Quell des Blutes, als auchdas erste Blutsührcnde. Es ist aber seine Spitze zugespitzt und dichter,liegt ferner nach der Brustwand hin und überhaupt nach der Vorder-seite des Körpers, damit diese nicht erkalte; bei allen ist ja die Brustfleischloser, der Rücken aber ist fleischiger, darum hat die Wärme vomRücken her vielfachen Schutz. Es liegt jedoch das Herz bei den übrigenThiereu um die Mitte der Brustgegend, bei den Menschen indeß etwasnach links geneigt, um die Kälte der linken Seite auszuglcichen; dennbeim Menschen ist die linke Seite bei weitem kälter als bei den übrigenlebenden Wesen ^). Daß auch bei den Fischen das Herz eine ähnlicheLage hat, wurde früher gesagt, und warum es abweichend zu seinscheint; es hat nämlich seine Spitze nach dem Kopse gerichtet; dieserliegt aber nach vorn; nach ihm zu geht ja die Ortsbeweguug vor sich.Es hat aber auch das Herz eine Menge von Sehnen und dieses
2) In der Leber verästelt sich I) die Pfortader trenn xortae), welchedas aus den DigestionSvrganen und zwar aus der »rt. coellaca, meeeraic» on-xerior und inferior zurückfiießende Blut in die Leber führt und sich in der Lebereiner Arterie gleich verästelt; 2) die arteri» bepaticn, welche a»S der art. coe-linen entspringt und der Ernährung der Leber vorsteht. — Aus der Leberheraus treten die renne bepaticne tLebervcueni, welche das Blut der rennxortne. nachdem daraus die Galle abgesondert ist, und das restircnde Blut der»rt. Iiepntic. aufnchmcn, und zu mehreren Stämmchen vereinigt, in die untereHohlvene ergießen. — Die meisten Codices lesen bxktv?;§, einige LxktVvv,erstereS ist auf goXklh (nicht etwa auf xa(>öt«) zu beziehen, letzteres auf^7ia(>, also aus ihm (dem Gefäß) oder aus ihr (der Leber). Thatsächlich isteines so unrichtig wie das andere.
2) Eine reine Fiction, um die auffallende Abweichung zu erklären.
*0) Daß das Fischherz mit der Spitze nach vorn liege (vgl. 6° rosp. XVI),ist nur scheinbar, oder wird vielmehr durch den Bau desselben bedingt; an seinemvorder« Theile befindet sich nämlich der von der Herzkammer abgesehte, in denKiemenarterienstamm übergehende oder vielmehr den zwiebelförmigen Anfang der«