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Anfang da sei. Das Mittlere und Ungerade ist aber Anfang; es istfür sie also immer eine bedeutendere Größe erforderlich, und darumhaben nur die größten drei Höhlen. Von diesen enthält nun dasmeiste und wärmste Blut die rechte (daher sind auch unter den Theilendie rechts gelegenen die wärmeren), das wenigste und kälteres die linke;die mittlere hält aber an Menge und Wärme des Blutes die Mitte,hat aber das reinste "); denn der Anfang muß sich am meisten in-different verhalten, dicß wird aber der Fall sein, wenn das Blut reinist und an Menge und Wärme die Mitte hält. Es haben die Herzenaber auch eine Art von Gliederung ähnlich wie Nähte. Sie sind indeßkeineswegs wie etwas, das aus mehreren besteht, zusammengcfügt,sondern zeigen, wie wir uns ausdrückten, mehr eine Gliederung '^).Es sind aber die Herzen der Empfindlichen stärker gegliedert, die derLangsameren minder gegliedert, wie die der Schweine. Die Unter-schiede des Herzens nach Größe und Kleinheit, Härte und Weichheitstehen aber auch irgendwie in Beziehung zum Naturell. Denn dieUnempfindlichen haben ein hartes und festes Herz, die Empfindlichenaber ein weicheres, und die mit großen Herzen versehenen sind furcht-samer, die mit kleinen und mittelgroßen, sind dreister, denn der durchdie Furcht eintretende Zustand ist in jenen schon vorher bedingt, weilihre Wärme nicht dem Herzen entspricht, und, gering wie sie ist, ineinem großen Herzen noch mehr vermindert wird und weil das Blutkälter ist ^). Große Herzen haben aber der Hase, der Hirsch, dieMaus, die Hyäne, der Esel, der Pardel, das Wiesel und beinahe
") Daß die rechte Herzhöhle für Arist. das meiste Blut enthält, ist klar,sie ist sa die größte, da sie aus der rechten Vor- und Herzkammer besteht;die Angaben über das Wärmeverhältniß sind bloß Fiction; die linke Vor- undHerzkammer enthalten beide arterielles Blut von gleicher Wärme und Reinheit.
Die Gliederung bezieht sich ans die Längs- und Querfurche an derOberfläche des Herzens, deren crstere die rechte (Benenblnt haltende) von derlinken (arteriellen) Herzhälfte, letztere die Vor- von den Herzkammern sondertoder vielmehr die innere Sonderung äußerlich andcntet. Jede Kammer istübrigens für sich in gewisser Weise selbstständig, indem die Bor- wie .Herz-kammern selbstständige und keine gemeinschaftlichen Muskelfasern besitzen undauch von der rechten zur linken Hcrzhälfte nur wenige Muskelfasern übergehen,so daß also das Herz gleichsam aus vier Stücken verwachsen erscheint.
1b) Daß dieß alles pure Fiction ist, versteht sich.