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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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geräth, in die Luftröhre aber selten etwas hineinfällt. Es haben aberdie erwähnten Thiere den Kehldeckel dcßhalb nicht, weil ihr Fleischtrocken und ihre Haut hart ist, so daß ein solcher, ihnen aus einemsolchen Fleisch und einer solchen Haut gebildeter Theil nicht leichtbeweglich sein würde, vielmehr die Schließung der Luftröhrenendenselbst schleuniger bewerkstelligt wird, als die eines ans dem eigenenFleische des Thieres gebildeten Kehldeckels, wie ihn die Behaartenbesitzen ö). Aus welcher Ursache einige Thiere ihn haben, andere ihnnicht haben, das wäre erörtert, ebenso, wodurch die Natur der miß-lichen Lage der Luftröhre nachgeholsen hat, indem sie den sogenanntenKehldeckel bildete. Es liegt aber der Kehlkopf vor der Speiseröhreans Nothwendigkeit. Denn das Herz liegt nach vorn und in derMitte; in ihm aber, sagen wir, ist der Quell des Lebens und dergesammten Bewegung und Empfindung (denn nach dem sogenanntenVorn hin ist die Empfindung und Bewegung gerichtet; nach diesemBegriff ist ja gerade das Vorn und Hinten bestimmt gesondert); dieLunge liegt aber da, wo das Herz liegt und um dasselbe herum; dasAthmen wird aber sowohl durch diese wie durch das im Herzen befind-liche Prinzip bewerkstelligt. Das Athmen geschieht aber bei denThieren durch die Luftröhre, so daß, da zunächst das Herz vorn liegenmuß, auch der Kehlkopf und die Luftröhre vor der Speiseröhre liegenmüssen; denn jene führen zur Lunge und zum Herzen ?), diese aberzum Magen. Ueberhanpt ist das Beste und Edlere stets, wofernnicht etwas anderes Wichtigeres es verhindert, rücksichtlich des Obenund Unten mehr nach oben gelegen, rückfichtlich des Vorn undHinten aber vorn, rückfichtlich des Rechts und Links nach rechtshin «).

5) Daß dieß kein Grund ist, sieht jeder ein; der Deckel konnte ja auseiner andern Masse gebildet werden; zudem haben die, Luftröhrentheile jenerThiere mit der Härte der äußern Hautdecke nichts zu thun.

b) Nämlich durch die Wärme. Vgl. oben II und cks issxiiat.

Die Luftröhre führt nicht zum Herzen, sondern vertheilt ihre zahlreichenVerzweigungen in die Lunge. Vgl. denselben Unsinn In5t. an. I, 14. 3,

2) Vgl. oben Anm. 4 zu II, r und den Text dazu-