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hinderlich ist; den» wofern etwas Trockenes oder Flüssiges in dieLuftröhre gelangt, so bewirkt es Erstickungsnoth und heftigen Husten.Darüber sollte sich denn doch mancher von denen wundern, die dawähnen, daß mit dieser das Thier seinen Trank aufnehme; denn dasErwähnte ereignet sich ja offenbar bei allen, wenn ihnen von derNahrung etwas vorbeifließt. In vielfacher Hinsicht erscheint indeß dieBehauptung lächerlich, daß mit dieser die Thiere ihren Trank aus-nähmcn. Denn es gibt ja keinen Gang von der Lunge zum Magen,wie wir vom Munde her einen, nämlich die Speiseröhre sehen. Fernerist es beim Erbrechen und Ucbelwerden nicht undeutlich, woher offenbardie Flüssigkeit kommt. Auch ist es einleuchtend, daß sich das Flüssigenicht sofort in der Blase ansammelt ^), sondern vorerst im Magen,denn die Excremente des Darmkanals scheint die Heft des rothen Wei-nes zu färben. Auch bei peuetrirenden Magenwunden hat sich dießwiederholt klar gezeigt. Indeß — vielleicht ist auch die eingehendePrüfung thörichter Behauptungen etwas Thörichtes. Die Luftröhrewird aber dadurch, daß sie, wie wir sagten, nach vorn liegt, vonder Nahrung belästigt; allein die Natur hat dafür den Kehldeckel ge-bildet. Diesen besitzen indeß nicht alle Lebendiggebärenden, sondernnur diejenigen, welche eine Lunge und eine behaarte Haut haben undweder beschuppt noch gefiedert sind. Bei diesen schließt und öffnet sichaber an der Stelle des Kehldeckels der Kehlkopf, indem dieser,gerade wie jener bei jenen sich auslegt und öffnet, in derselben Weisebeim Eindringen und Ausstößen des Athems sich öffnet, beim Ein-gehen der Nahrung aber sich schließt, damit nichts nebenher in dieLuftröhre gelange. Wenn aber bei dieser Bewegung etwas versehenwird, wenn etwa jemand während des Zuführens der Nahrung ein-athmet, so erregt dieß, wie bereits gesagt wurde, Husten und Er-stickung. So vortrefflich ist aber die Bewegung dieses sowohl, alsder Zunge eingerichtet, daß, indeß die Nahrung im Munde zermalmtwird, und über jenen hinweggeht, diese selten zwischen die Zähne
4) Eine lange vertheidigte und auch jetzt noch unter Unkundigen' geltendeirrige Meinung, zu deren Begründung inan sogar via- claiMe-tina- zwischenMagen »nd Blase erträumte, und die unser Naturforscher hier mit triftigenGründen bekämpft.