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noch zum Angriff, welches ja Verrichtungen der Gewalt find. Vonden Thieren, welche vielzehig sind, hat keins Hörner; die Ursachedavon ist die, daß das Horn zum Zweck der Lcrtheidigung da ist, beiden vielzehigen Thieren sich aber andere Vertheidigungsmittcl vor-finden. Es verlieh nämlich die Natur einigen Krallen, andern kampf-fähige Zähne, wieder andern irgend einen andern Theil tüchtig zurAbwehr. Von den Zweihufern haben die meisten, ebenso einige Ein-hufer, Hörner zum Angriff oder auch zur Vertheidigung. Denjenigenaber, welchen sie keine gab, verlieh die Natur ein anderes Schutzmittel,wie Schnelligkeit des Körpers, womit sie den Pferden, oder Größe,womit sie den Kameclen aushalf. Denn auch der Größe Uebermaßist den Angriff anderer Thiere abzuhalten geeignet, wie dieß bei denKameelen, mehr noch bei den Elcphanten der Fall ist. Andere habenHauer, wie das mit zwei Hufen versehene Geschlecht der Schweine.Allen denen aber, deren hervorragende Hörner unbrauchbar sind, diesenhat die Natur noch ein anderes Schutzmittel zugelegt, wie den HirschenSchnelligkeit (denn die Größe und Vielästigkeit schadet mehr, als sienützt), auch den Kuhantilopcn und Gazellen ^) (denn gegen einigeThiere widersetzen sie sich zwar und wehren sich mit den Hörnern, denwilden und kampffähigen Thieren aber entfliehen sie), dem Bonasus ^)aber (denn bei diesem sind ja die gekrümmten Hörner gegen einandergekehrt) das Entlassen der Excremente; denn hiemit wehrt er sich,in Schreck gesetzt, und mit dem Entgegenwersen derselben helfen sichauch andere. Mehrere hinreichende Schutzmittel zugleich hat aber dieNatur nicht einem und demselben Thiere verliehen. Es sind aber diemeisten gehörnten Thiere Zweihufer; man spricht indeß auch von einemEinhufer, welchen man den indischen Esel nennt. Die meisten habennämlich, wie ja der Körper der Thiere nach den Theilen, mit welchen
2/ — ist Antilope budalis ?a». die Kuhantilvpe, IN Nord-
afrika besonders in der Wüste bis nach Aegypten zu; — öo(>xcr§ — istAntilope Ilorc-Ui kall. die Gazelle, in Nordafrika und Arabien lieimisch. , Beidesscheue, furchtsame Thiere.
— (vgl. bes. lullt. a». IX, 32; INlrab. ausc. I; Mellon7. 3. und ?Un. VIII, >ü mit übertreibenden Zusähen) ein angeblich in Päonienlebendes Thier, ist unbestimmbar, vielleicht der AuervchS, So» uru» I,.