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ein solcher ist zum Fassen und Ueberwältigen brauchbar. Ihre Stärkeliegt aber nicht bloß in diesem, sondern auch in den Krallen, dahersind denn auch ihre Krallen stärker gekrümmt. Bei den übrigen aberist der Schnabel eines jeden für seine Lebensweise Paffend, bei denSpechten z. B. kräftig und fest, ebenso bei den Raben und Raben-artigen; bei den Kleinen aber zierlich zum Auslesen der Körner undzum Erhaschen der kleinen Thicrchcn. Die, welche Kräuter fressenund welche auf stehenden Gewässern leben, z. B. die Schwimmer undSchwimmfüßler, haben thcils den Schnabel in anderer Weise zweck-mäßig gestaltet, thcils aber haben sie platte Schnäbel; denn mit einemsolchen können sie leichter wühlen, wie auch unter den Vierfüßlern dasSchwein mit dem Rüffel; auch dieses ist ja ein Wurzelfresser. Zu-dem haben auch sowohl die Wnrzclfresser unter den Vögeln als einigeähnlich lebende geschärfte Schnäbelränder, denn dieß macht es ihnenals Krautsressern leichter. Von den übrigen am Kopse befindlichenTheilcn ist nun ziemlich die Rede gewesen; beim Menschen aber wirdder zwischen Kopf und Hals gelegene Theil Prosopon genannt, wiees scheint, nach seiner Thätigkeit: weil er nämlich unter den lebendenWesen einzig und allein aufrecht geht, so blickt er allein nach vornund sendet seine Stimme nach vorn.
Zweites Kapitel.
Auch von den Hörnern muß noch die Rede sein, denn auch siesind bei denen, welche sie besitzen, am Kopfe angebracht. Es hat sieaber kein nicht lebendig gebärendes Thier. Nur der Analogie nachund in übertragener Bedeutung werden auch bei einigen andern Hörnererwähnt, aber keinem kommt die Function des Hornes zu. Denn zurAbwehr und zum Angriff haben sie die Lebendiggebärenden, was beikeinem der übrigen, von denen man sagt, daß sie Hörner besitzen,stattfindet'); keins bedient sich nämlich der Hörner, weder zur Abwehr
5) 7l(>ö§ü>7roo — von ir^>o§ und wch, was nach vorn geht. Wirhaben im Deutschen keine entsprechende Bezeichnung dafür.
Vgl. Iilst. an. II, Lz auch VN». Met. nat. XI, 4L.