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Ausscheidung, dcnu sie nehmen ja die Nahrung gekocht aus der Erdeaus und geben statt deren den Samen und die Früchte von sich. Eindritter Theil ist bei allen der mitten zwischen diesen befindliche ^),in welchem das Prinzip des Lebens seinen Sitz hat. Die Naturder am Boden hastenden Pflanze» ist nun nicht reich an ungleich-artigen Theile»^), denn zu wenigen Verrichtungen findet auch nurein Bcdürfniß nach wenigen Organen statt. Daher muß man sie fürsich nach ihrer Gestalt betrachten. Diejenigen Wesen jedoch, welche außerdem Leben auch noch mit Empfindung begabt sind, haben eine mannig-faltigere Gestalt und unter ihnen einige mehr als andre, und einenoch vielfachere die, bei denen die Natur sie nicht bloß zum Leben,sondern auch zu einem guten Leben bildete. Der Art ist aber dasGeschlecht der Menschen, denn dieses hat von den uns bekanntenlebenden Wesen entweder allein Antheil am Göttliche», oder doch vonallen am meisten. Daruin müssen wir einmal um diesetwillen, zumandern darum, weil die Gestalt seiner äußern Theile^) am genauestenbekannt ist, von ihm zuerst handeln. Denn zunächst haben die natür-lichen Theile einzig und allein bei ihm eine der Natur gemäße Lageund er trägt seinen obersten Theil zu dem ober» Theile des All ge-wendet; denn der Mensch ist das einzige aufrechte lebende Wesen.Daß nun sein Kopf fleischlos ist, findet nach dem über das HirnGesagten nothwendig statt, nicht etwa, weil, wie einige sagen, dasGeschlecht zwar länger leben würde, wenn er fleischig wäre, indeß
0) Bgl. deutlicher rle zuvent. 6t aeueet. II. ; — cle reapirat. vm. GSist bei de» Thiereu das Herz gemeint, bei den Pflanzen hingegen die Stelle, wodie Samcnlappen mit dem Würzelche» und Federchcn Zusammentreffen (vergleichedie schone Stelle Ne zuv. et seneet. III.).
6) Uebercinstimmend sein Schüler Theophrast bist, plant. I, 3.
Seiner äußer» Theile. So auch bist. an. I, 6. — Sobald aber vv»den inner» Theile» die Rede ist. ist der Mensch (weil die Griechen keine mensch-liche Leichen secirten) von allen am unbekanntesten (T« ö' rovvccv-
rtou' tt/uwcrr« rcere sl«^tcrra rcr auApwiicov, m-t.
an. I, l3. I).
5) WcN es nämlich der Natur der Wärme gemäß ist, aufwärts zu streben.
s) Der Tod ist nämlich unter anderem eine Folge zu starker Abkühlung(vgl. 6° rit. et Mort, und 6e reapirat. IX.), diese würde aber bei einer Fleisch-decke am Schädel minder leicht eintreten.