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sie behaupten, der bessern Empfindung wegen sei er fleischlos; denn manempfinde mit dem Hirn, die Empfindung könne aber nicht durch dieübermäßig fleischigen Theile hindurchdringen. Von diesen beiden istvielmehr keins richtig, sondern wenn die Umgebung des Hirns flei-schig wäre, so würde dieses das Gegentheil von dem bewirken, weßhalbdie Thiere das Hirn haben (cs könnte nämlich nicht abkühlen, daes selbst zu warm würde) andrerseits ist es auch keiner einzigen Em-pfindung Ursache, da es ja selbst so empfindungslos ist, wie irgendeine von den Ausscheidungen. Aber indem flc die Ursachen nicht auf-sandcn, ans welchen einige Sinne bei den Thieren am Kopfe sichbefinden, zugleich aber sahen, daß dieser eigenthümlicher als andreTheile sei, so bringen sie beides durch einen Syllogismus mit ein-ander in Einklang. Daß nun das Prinzip der Empfindung die Ge-gend um das Herz ist, wurde bereits früher in den Büchern überdie Empfindung?) nachgcwiescn, so wie, warum zwei Sinne entschiedenan das Herz gebunden sind, nämlich der des Gefühls und Geschmacks,von den drei übrigen aber der des Geruchs in der Mitte liegt, , dasGehör aber wie das Gesicht wegen der Beschaffenheit dieser Sinnezumeist am Kopfe, und von diesen das Gesicht bei allen; denn dasGehör nnd der Geruch bei den Fischen nnd derartigen Thieren be-weiset, was wir sagen; sie hören nämlich und riechen, haben aberfür diese Eindrücke offenbar kein Sinnesorgan am Kopfe. Den Ge-sichtssinn haben alle, welche ihn besitzen, zweckmäßig in der Nähedes Hirns; denn dieses ist feucht nnd kalt, jener aber ist seiner Naturnach Wasser ^). Dieses laßt sich nämlich unter den durchsichtigen
?) Vgl. unten III, 4.; — No «eii8. et .»wiwili. II.
8) Vgl. lle 8e»8. et 8e,niN>. II., wo gegen EmpedokleS nnd Pluto (TsmänS4L.) die Fenernatnr des Gesichtssinns bestritten nnd nach DemocritS Vorgangdie Wassernatnr desselben behauptet wird. Die Sinne sind aber nach Aristot.Meinung folgcndermasten ans den Elementen gebildet: das Gesicht aus Wasser,das Gehör ans Luft, der Geruch ans Feuer, der Geschmack (der eine Art Ge-fühl ist — was vermag nicht alles die Philosophie! —1 nnd das Gefühl ansErde. — Die Fsiche, meint Arist, riechen mit den Kiemen. — Das Gernchs-organ der Fische besteht aber vielmehr in i — 2 an der Schnauze liegenden,meist blind endenden Gruben (den Nasenlöchern entsprechend), welche in der Regelmit einer faltigen Schleimhaut anSgckleidet sind nnd die Aeste des ersten Hirn-nerven (Riechnerven, nerviw vlkactoriiw) ansnehmen.