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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Seite
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haben aber diese insgesammt eine erdige und feste Beschaffenheit;denn dicß ist das Wesen der Waffe. Daher sind alle diese Theileunter den Lebendiggebärenden mehr den Vierfüßlern cigcnthüinlich,weil sic alle eine weit erdigere Beschaffenheit haben, als das Geschlechtder Menschen. Allein sowohl von diesen wie den ähnlichen Theilen,als vom Fell, der Blase, von den Häuten '^), den Haaren, Federnund dem diesen Analogen und was es sonst noch für ähnliche Theilegibt, davon müssen wir später gemeinschaftlich mit den ungleichartigenTheilen reden und zwar aus welcher Ursache und zu welchem Zweckedie Thiere ein jedes besitzen; denn man muß ja wohl, wie jene, soauch diese aus ihren Verrichtungen erkennen; allein da die Theiledem Ganzen gleichnamig sind, so erhielten sie auch hier bei dengleichartigen ihre Stelle. Die Grundtheile aber von allen diesen sindder Knochen und das Fleisch. Auch den Samen und die Milch über-gingen wir bei der Betrachtung der gleichartigen flüssigen Theile, dennsie finden in der Lehre über die Entwicklungsgeschichte passend ihreBehandlung, da das eine von ihnen Anfang, das andre Nahrungs-stoff der entstehenden Wesen ist ").

Zehntes Kapitel.

Nunmehr wollen wir gleichsam wieder von vorn anfangen, in-dem wir mit dem Wichtigsten zuerst beginnen. Für alle lebendenund vollkommenen Wesen ') sind nämlich zwei Theile die nothwen-digsten, derjenige, womit sic die Nahrung ausnehmen und derjenige,womit sie die Ausscheidung von sich geben; denn weder sein, nochwachsen können sie ohne Nahrung. Die Pflanzen nun (denn auchdiese, sagen wir, leben,) haben keinen Theil für die unbrauchbare

*3) Die Häute (i)zlbN5§) bezeichnen im Gegensatz zum Fell (Axpsltt)vorzüglich die sogenannten serösen Häute, als Bauchfell, Herzbeutel, Hirnhäute,aber auch die Nickhaut, sogar die Harnblase u. s. w., vgl. Iii-a. an. III, l l.

") Vgl. oben zu Ende des 7. Kapitels.

Der Zusatzvollkommen" war nöthig, weil viele niedre Thiere diesebeiden Theile nicht besitzen. Vgl. tust. »u. I, 2.; cko «ens. et eenstb. I, 2,

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