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verwendet'"); die Natur vermag aber nicht dasselbe Uebermaaß anmehreren Puncten zugleich anzubringen. Es finden sich indeß auchda bei den Lebendiggebärenden manche knorpelartige Knochen, wo dasFeste wegen des umgebenden Fleisches weich und biegsam sein muß,wie dieß bei den. Ohrmuscheln und der Nase der Fall ist; denn dasSpröde zerbricht leicht in vorragenden Theilcn. Die Natur desKnochens und Knorpels ist aber dieselbe, sie unterscheidet sich nurdurch ein Mehr oder Weniger''); daher wächst auch keiner von bei-den abgeschnitten wieder. Die Knorpel der Landthicre find hinsicht-lich eines abgesonderten Markes marklos, denn das Gesondertedurch das Ganze gemischt, macht eben die Knorpelmasse weich undgeschmeidig'-). Bei den Sclachern indeß ist die Wirbelsäule zwarknorplig, hat aber dennoch Mark, denn dieser Theil dient ihnen statteines Knochens. Den Knochen stehen aber, dem Anfühlen nach zuurtheilen, folgende Theile nahe, als Nägel, Krallen, Hufe, Klauen,Hörner und die Schnäbel der Vögel. Alle diese Theile dienen aberden Thieren zum Schutze. Denn die aus ihnen gebildeten Theile,bei denen ein Theil dem Ganzen gleichnamig ist, wie der ganze Hnsund das ganze Horn, sind jedem zur Vertheidigung eingerichtet; indiese Kategorie gehört auch die Beschaffenheit der Zähne, welche beieinigen nur zu einer einzigen Verrichtung, nämlich zur Verarbeitungdes Futters dienen, bei andern hiefür und überdieß zum Kampfe,wie bei allen mit spitzen und hcrvortretenden Zähnen. Nothwendig
u>) Die Heut der Selacher ist nämlich mit kleinern oder größer» Knochen-schildern bedeckt; doch ist dieß keineswegs bei allen aristotelischen Selachern derFall; der (Froschfisch), den er fälschlich zu den Selachern zählt
lliiat. !>n. V, 4.) ist sogar ganz nackt und Arist. sagt selbst Ick-it. an. II, g. 5.:T'mv stLV oün creXtt^wn n« stbv rpttXktt rcrri, r« Ke Xkt«.
") Dieß bezieht sich bloS ans den Härtegrad, nicht etwa auf die chemischenBcstandtheile, von denen Arist. nichts weiß (vgl. bist. an. III, 8.)
12) Knochen und Knorpel unterscheiden sich nach Arist. besonders dadurch,daß erstcre eine mit Mark gefüllte Markhöhle haben; bei letzter» ist dagegendas Mark nicht abgesondert, sondern durch die ganze Masse gleichmäßig vcr-theilt, daher ihre Weichheit und der sch einbare Mangel des Markes. — DaßLieß indeß Fiction ist, weiß setzt jeder. Die Knochen sind viemehr durch bedeu-tenden Gehalt an unorganischen Stoffen, besonders an phoSphorsanrer Kalkerdevon den Knorpeln verschieden.